1.130 Soldaten - Kampfverluste der Russen von gestern
Die Gesamtkampfverluste der russischen Besatzungstruppen vom 24. Februar 2022 bis 22. April 2025 werden auf etwa 943.060 (+1.130 am vergangenen Tag) getötete und verwundete Invasoren geschätzt.
Die Gesamtkampfverluste der russischen Besatzungstruppen vom 24. Februar 2022 bis 22. April 2025 werden auf etwa 943.060 (+1.130 am vergangenen Tag) getötete und verwundete Invasoren geschätzt.
21 April 2025
Die Vertreter der Ukraine, Großbritannien, Frankreich und der USA werden sich am kommenden Mittwoch zu Beratungen über einen Frieden in der Ukraine in London treffen. Das erklärte Präsident der Ukraine Wolodymyr Selenskyj auf Telegram nach einem Telefonat mit dem britischen Premierminister Keir Starmer.
Die russische Armee hat am Montag mit Drohnen ein Holzernte-Unternehmen in der nördlichen Region Tschernihiw angegriffen. Die Menschen kamen nicht zu Schaden, gab die Nationale Polizei bekannt.
Die russischen Besatzer bauen neue Befestigungsanlagen nordwestlich des Rajons Mariupol in der Südukraine. Das gab der Leiter des Forschungszentrums für Okkupation und der ehemalige Berater des ukrainischen Bürgermeisters von Mariupol, Petro Andrjuschtschenko, auf Telegram bekannt.
Seit Beginn des Tages hat es an der Front 56 Gefechte zwischen den ukrainischen und russischen Truppen gegeben. An sechs Frontabschnitten dauern die Gefechte an, teilte der ukrainische Generalstab am 21. April 2025 in seinem Lagebericht (Stand: 16:00 Uhr Ortszeit) auf Facebook mit.
Der Oberbefehlshaber der ukrainischen Streitkräfte Olexandr Syrskyj hat die Truppen in der nordöstlichen Region Sumy besucht und mit Kommandeuren die Lage in der Region besprochen. Wie der General auf Facebook schrieb, halten in Grenzgebieten von Sumy und auf dem russischen Territorium intensive Kämpfe an. „Auf Befehl ihrer Vorgesetzten versuchen die russischen Truppen uns aus den Territorium in Kursk zu verdrängen und die Grenzgebiete von Sumy zu erobern.“
Die ukrainische Luftwaffe hat einen Startplatz für russische Angriffsdrohnen nahe der Siedlung Tjotkino in der Region Kursk getroffen. Der Luftangriff wurde am 19. April durchgeführt, meldet der Generalstab der ukrainischen Streitkräfte auf Facebook.
Die russischen Truppen haben einen Kindergarten in der Stadt Cherson beschossen. „Heute Morgen griffen die russischen Terroristen erneut den Stadtbezirk Dniprowskyj in Cherson an. Unter Beschuss geriet insbesondere eine weitere vorschulische Bildungseinrichtung“, teilte die Militärverwaltung der Regionalhauptstadt auf Facebook mit.
Die russischen Truppen ziehen sich allmählich aus den westlichen Vororten der Stadt Pokrowsk in der Ostukraine zurück. Das sagte der Sprecher der operativ-strategischen Truppengruppierung „Chortyzja“ Wiktor Trehubow im Fernsehen.
Präsident der Ukraine Wolodymyr Selenskyj hat nach dem Tod von Papst Franziskus sein Beileid bekundet. „Millionen Menschen auf der ganzen Welt trauern über die tragische Nachricht vom Ableben des Papstes Franziskus. Sein Leben war Gott, den Menschen und der Kirche gewidmet“, schrieb er auf der Plattform X.
Die russischen Truppen haben am Montagmorgen ein Dorf der Gemeinde Esman in der Region Sumy beschossen. Ein Mann kam dabei ums Leben, sagte der Gemeindevorsteher, Serhij Minakow, gegenüber dem Sender Suspilne.
In der Oblast Tscherkasy ist eine Infrastruktureinrichtung durch russischen Drohnenangriff beschädigt worden. Das gab der Chef der militärischen Administration der zentralukrainischen Oblast, Ihor Taburez, im Onlinedienst Telegram bekannt.
Papst Franziskus ist am Ostermontag im Alter von 88 Jahren in der Residenz Casa Santa Marta gestorben. Das gab Vatican News auf der Plattform X bekannt.
Die russische Armee hat mit einer Drohne die Einwohner der Siedlung Biloserka in der Oblast Cherson angegriffen. Eine 72-jährige Frau kam dabei ums Leben, zwei Männer wurden verletzt, teilte der Chef der militärischen Administration der südukrainischen Oblast, Olexandr Prokudin, im Onlinedienst Telegram mit.
Die Soldaten der Luftsturmtruppen haben gemeinsam mit anderen Einheiten der ukrainischen Armee neun russische Soldaten in der Region Kursk gefangen genommen.
Die ukrainische Flugabwehr hat in der Nacht zum Montag 42 russische Drohnen abgeschossen. Weitere 47 Köderdrohnen konnten nicht mehr geortet werden (Stand: Montag, 09:00 Uhr), teilten die Luftstreitkräfte der ukrainischen Armee auf Telegram mit.
In den letzten 24 Stunden hat es an der Front 96 Gefechte zwischen den ukrainischen und russischen Truppen gegeben. Bei Pokrowsk in der Ostukraine wurden 39 russische Angriffe abgewehrt, teilte der ukrainische Generalstab am 21. April 2025 in seinem Lagebericht (Stand: 08:00 Uhr Ortszeit) auf Facebook mit.
Die gesamten personellen Verluste der russischen Armee vom 24. Februar 2022 bis 21. April 2025 liegen bei etwa 941.770 Soldaten. In den letzten 24 Stunden verloren die Russen 670 Soldaten, teilte der Generalstab der ukrainischen Streitkräfte auf seiner Facebook-Seite mit.
US-Präsident Donald Trump hofft auf ein Friedensabkommen zwischen der Ukraine und Russland in dieser Woche. „Hoffentlich werden Russland und die Ukraine diese Woche ein Abkommen schließen“, schrieb er im sozialen Netzwerk Truth Social.
Die russischen Truppen haben am Montagmorgen einen Raketenangriff auf die südukrainische Stadt Mykolajiw verübt. Nach Angaben der Militärverwaltung der Oblast Mykolajiw gab es weder Zerstörungen noch Opfer.
20 April 2025
Der Kreml will die Kampfhandlungen am 21. April ab 0.00 Uhr wieder aufnehmen, trotz der von Präsident Wolodymyr Selenskyj angekündigten Initiative zur Verlängerung des Osterwaffenruhe, die Moskau am Vortag einseitig verkündet hatte.
Der ukrainische Außenminister Andrij Sybiha erklärte im sozialen Netzwerk X, die ukrainische Seite habe bisher noch keine Antwort von Moskau auf den Vorschlag erhalten, die Feuerpause um bis zu 30 Tage zu verlängern.
Kämpfer der Brigade „Spartan“ der Nationalgarde der Ukraine verhinderten einen Durchbruch russischer Truppen in Richtung Pokrowsk. Während der Schlacht nahmen die Soldaten einen der Eindringlinge gefangen.
Am Sonntag, dem 20. April, wurden am Morgen die Leichen eines Mannes und einer Frau aus den Trümmern eines Hauses in Kostjantyniwka (Stadt in der Region Donezk – Red.) geborgen, ließ der Staatskatastrophenschutzdienst der Ukraine auf Telegram melden, berichtet Ukrinform.
Von Beginn des Tages bis 16 Uhr gab es 46 russische Angriffsoperationen und es wurden bereits mehr als vierhundert Einsätze von FPV-Drohnen der Russen registriert.
Seit Beginn des Tages kam es zu 45 Gefechten zwischen den ukrainischen Streitkräften und russischen Truppen. In drei Frontrichtungen dauern die Kämpfe noch an, der Feind zeigt in Richtung Pokrowsk und Kursk seine größte Aktivität, teilte der Generalstab der Streitkräfte der Ukraine auf Facebook mit.
Die Russen inszenierten in Donezk eine Provokation, um der Ukraine die Verletzung der von ihnen erklärten „Osterfeuerpause“ in die Schuhe zu schieben.
Trotz der verkündeten „Waffenruhe“ greifen die Russen weiterhin ukrainische Stellungen entlang der gesamten Frontlinie an. Insbesondere im Raum Sumy wird Kleinwaffenfeuer registriert.
In den letzten 24 Stunden haben russische Truppen die Grenze des Gebiets Tschernihiw, Teile von Regionen Sumy und Charkiw 179 Mal mit verschiedenen Waffentypen beschossen, es gab 366 Explosionen, teilte der Pressedienst des Einsatzkommandos Piwnitsch auf Facebook mit.