Selenskyj: „Ich werde am Donnerstag in der Türkei auf Putin warten. Persönlich“
Präsident der Ukraine Wolodymyr Selenskyj will am kommenden Donnerstag den russischen Machthaber Wladimir Putin in der Türkei treffen. Das gab er auf Telegram bekannt.
11 Mai 2025
Präsident der Ukraine Wolodymyr Selenskyj will am kommenden Donnerstag den russischen Machthaber Wladimir Putin in der Türkei treffen. Das gab er auf Telegram bekannt.
US-Präsident Donald Trump hat die Ukraine aufgefordert, den direkten Gesprächen mit Russland nächste Woche in der Türkei sofort zuzustimmen.
US-Außenminister Marco Rubio wird vom 14. bis 16. Mai nach Antalya in der Türkei reisen, um am informellen Treffen der NATO-Außenminister teilzunehmen, Die Themen des Treffens sind Sicherheitsprioritäten des Bündnisses, darunter erhöhte Investitionen der Alliierten in die Verteidigung, und die Beendigung des Krieges zwischen Russland und der Ukraine, teilte das Außenministerium in Washington mit.
Seit Beginn des Tages hat es an der Front schon 67 Gefechte zwischen den ukrainischen und russischen Truppen gegeben. Am Frontabschnitt bei Pokrowsk führten die Russen 36 Angriffe durch, teilte der ukrainische Generalstab am 11. Mai 2025 in seinem Lagebericht (Stand: 16:00 Uhr Ortszeit) auf Facebook mit.
Der US-Sondergesandte für die Ukraine Keith Kellogg hat sich für einen bedingungslosen Waffenstillstand für 30 Tage vor Friedensgesprächen mit Russland ausgesprochen. Kellogg repostete auf der Plattform X den Post des neuseeländischen Regierungschefs Christopher Luxon, der diesen Vorschlag unterstützte.
Der deutsche Bundeskanzler Friedrich Merz reagiert auf Putins Vorschlag über direkte Gespräche mit der Ukraine und fordert zuerst einen Waffenstilltand. Nur der Waffenstillstand kann echte Gespräche ermöglichen, teilte Merz auf der Plattform X mit.
In seinem ersten Sonntagsgebet hat Papst Leo XIV. zu einem Ende aller Kriegshandlungen aufgerufen. Er erinnerte an auch an das Leid der Menschen in der Ukraine und im Gazastreifen, berichtet Vatican News.
Die Türkei ist bereit, als Verhandlungsort für einen Frieden in der Ukraine zu dienen. Das sagte der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan in einem Telefonat mit dem Kremlchef Wladimir Putin, teilte das Präsidialamt in Ankara mit.
Die russische Armee hat mit Artillerie den Bezirk Korabelnyj in der Stadt Cherson beschossen. Eine 76-jährige Frau wurde verletzt, wie die militärische Administration der Oblast Cherson auf Telegram mitteilte.
Ungarn hat die für den 12. Mai geplanten Beratungen mit der Ukraine über nationale Minderheiten verschoben. Die Beratungen sollten den Start für regelmäßige Verhandlungen geben, teilte das ukrainische Justizministerium mit.
In einem Hotel im polnischen Krakau sind zwei tote Männer gefunden worden. Nach Angaben der örtlichen Polizei sind beide ukrainische Staatsbürger im Alter von etwa 58 Jahren.
In der nordöstlichen Region Sumy dauert eine Evakuierung von Einwohnern der frontnahen Gemeinden an. Die Mitarbeiter helfen täglich, den Menschen aus den Gemeinden Bilopillja, Woroschba und Krasnopillja dabei, ihre Häuser, die von Russen beschossen werden, zu verlassen, teilte der regionale Katastrophenschutzdienst (DSNS) auf Telegram mit.
Präsident der Ukraine Wolodymyr Selenskyj hat Bereitschaft zu Friedensgesprächen mit Russland unter der Bedingung eines umfassenden Waffenstillstands ab dem 12. Mai bekräftigt. „Es macht keinen Sinn, die Morde sogar nur für einen Tag lang fortzusetzen. Wir erwarten, dass Russland einen umfassenden, dauerhaften und sichern Waffenstillstand ab morgen, dem 12. Mai bestätigt und die Ukraine ist zum Treffen bereit“, schrieb der Staatchef auf Telegram.
Die ukrainische Armee hat in der Nacht zum Sonntag 60 russische Drohnen abgeschossen.
Der französische Präsident Emmanuel Macron hat die von Wladimir Putin vorgeschlagenen Direktgespräche mit der Ukraine als einen ersten Schritt aber „nicht genug“ bezeichnet. Das sagte der Staatschef gegenüber der Nachrichtenagentur AFP nach seiner Rückkehr von einer Reise in die Ukraine im polnischen Przemysl.
In den letzten 24 Stunden hat es an der Front 161 Gefechte zwischen den ukrainischen und russischen Truppen gegeben. Am Frontabschnitt bei Pokrowsk wurden 60 feindliche Angriffe abgewehrt, teilte der ukrainische Generalstab am 11. Mai 2025 in seinem Lagebericht (Stand: 08:00 Uhr Ortszeit) auf Facebook mit.
Die gesamten personellen Verluste der russischen Armee vom 24. Februar 2022 bis 11. Mai 2025 liegen bei etwa 965.890 Soldaten. In den letzten 24 Stunden verloren die Russen 1310 Soldaten, teilte der Generalstab der ukrainischen Streitkräfte auf seiner Facebook-Seite mit.
Der russische Machthaber Wladimir Putin hat direkte Gespräche mit der Ukraine am 15. Mai vorgeschlagen. Russland sei zu Verhandlungen ohne Vorbedingungen bereit, sagte er am Sonntagabend vor der Presse in Moskau.
10 Mai 2025
Die Forderung der Koalition nach einem 30-tägigen Waffenstillstand wurde mit US-Präsident Donald Trump vereinbart, mit dem die Teilnehmer des Gipfels in Kyjiw per Videoschalte sprachen.
Die Aufklärungs- und Angriffsgruppen der Falcon-Einheit der Hart-Brigade des Staatlichen Grenzschutzes der Ukraine zerstörten mit Drohnen eine Kanone in der Nähe von Wowtschansk, trafen einen Schützenpanzer, drei Fahrzeuge, zwei UAV-Startplätze der Russen und neutralisierten sieben Eindringlinge.
Im Rayon Nikopolskyj wurde durch den russischen Drohnenangriff eine Frau verletzt. Vier Häuser wurden zerstört.
Die Ukraine verteidige sich effektiv gegen die russische Aggression dank des Willens des Volkes und des Heldentums ihrer Soldaten, aber nicht weniger wichtig für die Abschreckung des Kremls seien internationale Sanktionen, die das wirtschaftliche Potenzial des Aggressorlandes untergraben.
Seit Beginn des Tages am 10. Mai wurden 84 Gefechte zwischen den ukrainischen Verteidigungskräften und den russischen Besatzern registriert. In sechs Frontabschnitten dauern die Kampfhandlungen weiterhin an. Besonders aktiv ist der Feind in der Richtung Pokrowsk an.
Die „Koalition der Willigen“ hat einen bedingungslosen und vollständigen Waffenstillstand für 30 Tage unterstütz, der ab 12. Mai beginnen sollte.
Die neue Bundesregierung will Informationen über Waffenlieferungen an die Ukraine deutlich weniger transparent machen.
Präsident Wolodymyr Selenskyj und Staats- und Regierungschefs Frankreichs, Deutschlands, Großbritanniens und Polens hätten ein Telefonat mit dem US-Präsidenten Donald Trump geführt. Es ginge um Friedensbemühungen.
Der französische Präsident Emmanuel Macron, Bundeskanzler Friedrich Merz, der britische Premierminister Keir Starmer und der polnische Regierungschef Donald Tusk haben in ihrer gemeinsamen Erklärung Russland aufgefordert, einem vollständigen und bedingungslosen 30-tägigen Waffenstillstand zuzustimmen, und bekräftigt, die Unterstützung für die Ukraine zu erhöhen.
Der Kremlsprecher Dmytrij Peskow erklärte, die Russische Föderation werde einem andauernden Waffenstillstand zustimmen, bis sie eine „gewisse Dynamik“ auf dem Schlachtfeld sehen werde. Die Waffenlieferungen von Kyjiws Verbündeten sollen angeblich gestoppt werden, bevor eine Feuerpause erreicht werden kann.
Am 10. Mai morgens wurde ein Mann bei der Explosion von Munition im Dorf Werbky im Rayon Krementschuzkyj getötet.