In Richtung Piwnitschno-Sloboschansk haben Einheiten der ukrainischen Streitkräfte den Vormarsch russischer Truppen gestoppt und bereiten Gegenoffensiven vor.
Die Ukraine und Deutschland verstärken ihre Verteidigungskooperation weiter, insbesondere durch die Lieferung von Luftabwehrsystemen und Investitionen in die Waffenproduktion.
Deutschland wird seine Aufmerksamkeit nicht von der Ukraine abwenden und hält Wladimir Putins angebliche Verhandlungsbereitschaft angesichts zunehmender russischer Angriffe für Hohn.
Am 29. Juni töteten russische Truppen in der Region Donezk einen Zivilisten, teilte der Leiter der Donezker Militärverwaltung Wadym Filaschkin auf Facebook mit, berichtet Ukrinform.
Eine russische Drohne habe in ein Gebäude in Krywyj Rih eingeschlagen. Das Gebäude liege in der Nähe des Territorialen Zentrums für Rekrutierung und soziale Unterstützung (TZK).
Die russischen Truppen hätten am Montagmorgen das Dorf Dmytriwka, die Gemeinde Kuzurubska in der Region Mykolajiw mit Artillerie abgefeuert. Ein Mann sei ums Leben gekommen, eine Frau erlitte Verletzungen.
Die Verluste der russischen Armee (Gefallene und Verwundete) in der Ukraine liegen vom 24. Februar 2022 bis 30. Juni 2025 bei rund 1.020 010 Soldaten. Innerhalb eines Tages wurden 1070 weitere Besatzer getötet.
Die russischen Lügen über die NATO-Erweiterung als „Grund“ für die Aggression gegen die Ukraine sind nicht haltbar. Das schrieb der Sprecher des Außenministeriums der Ukraine, Heorhii Tykhyi, auf der Plattform X. Er zitierte in diesem Zusammenhang den russischen Machthaber selbst, der während des Besuchs des NATO-Generalsekretärs nach Moskau am 8. April 2004 erklärte: „Jedes Land hat das Recht, die Option zu wählen, die es für die Gewährleistung seiner eigenen Sicherheit für am wirksamsten hält.“ Er hoffte außerdem, dass die NATO-Erweiterung „das Vertrauen in Europa und weltweit stärken“ werde.
Die russischen Truppen haben mit Artillerie ein Wohnviertel der Stadt Kupjansk in der Oblast Charkiw beschossen. Ein 54-jähriger Mann kam ums Leben, ein weiterer Mann im Alter von 32 Jahren wurde schwer verletzt, wie die Staatsanwaltschaft der Oblast Charkiw auf Telegram mitteilte.
Seit Beginn des Tages hat es an der Front 56 Gefechte zwischen den ukrainischen und russischen Truppen gegeben. Die meisten Angriffe der Besatzer finden Frontabschnitt Pokrowsk statt, teilte der ukrainische Generalstab am 29. Juni 2025 in seinem Lagebericht (Stand: 16:00 Uhr Ortszeit) auf Facebook mit.
In der Stadt Smila in der Oblast Tscherkasy ist die Zahl der verletzten Menschen nach einem russischen Angriff auf elf gestiegen. Unter den Verletzten sind zwei Kinder, wie der Chef der militärischen Administration der zentralukrainischen Oblast, Ihor Taburez, im Onlinedienst Telegram mitteilte.
Die Soldaten der Einheit der Hauptverwaltung für Aufklärung des Verteidigungsministeriums der Ukraine (HUR) „Schamanbat“ haben aus einem Hinterhalt eine Gruppe der russischen Soldaten liquidiert. Ein Teil der Gruppe, die mit Motorrädern im Einsatz waren, wurde gefangen genommen, teilte der Militärgeheimdienst auf Telegram und veröffentlichte ein entsprechendes Video.
Präsident der Ukraine Wolodymyr Selenskyj hat mit einem Dekret den Beschluss des Rates für nationale Sicherheit und Verteidigung der Ukraine (RNBO) über den Austritt des Landes aus dem Ottawa-Übereinkommen zum Verbot von Antipersonenminen in Kraft gesetzt. Das gab der Sekretär des parlamentarischen Ausschusses für nationale Sicherheit, Verteidigung und Nachrichtendienste, Roman Kostenko, auf Facebook bekannt.
Die russischen Besatzer haben mit einer FPV-Drohne (FPV, First-Person-View) ein ziviles Auto im Rajon Synelnykowe in der Oblast Dnipropetrowsk angegriffen. Ein Mann kam dabei ums Leben, gab der Leiter der militärischen Administration der Oblast Dnipropetrowsk, Serhij Lysak, auf Telegram bekannt.
Bei einem russischen Angriff auf die Siedlung Stepnohirsk am Sonntagmorgen ist eine 70-jährige Frau ums Leben gekommen. Das teilte der Chef der militärischen Administration der Oblast Saporischschja, Iwan Fedorow, auf Telegram mit.
Russische Truppen haben am vergangenen Tag rund 69 Angriffe auf die Grenzgebiete der Regionen Tschernihiw und Sumy verübt - insgesamt waren 256 Explosionen zu hören, ein Objekt kritischer Infrastruktur und Privathäuser wurden beschädigt.
Nach dem nächtlichen Angriff der Russischen Föderation am 29. Juni ist an einer Infrastrukturanlage in der Stadt Drohobytsch ein Großbrand ausgebrochen. In einem Stadtteil kam es zum Stromausfall.
In der Stadt Lyman in der Region Donezk wurden ein Mann, eine Frau und ihr 12-jähriger Sohn durch den Angriff der Russischen Föderation am Sonntagmorgen, 29. Juni verletzt.