Die ukrainische Flugabwehr hat acht Angriffsdrohnen abgeschossen, die Russen seit Sonntagabend auf die Ukraine abfeuerten. Drei weitere Drohnen wurden vom Radar verschwunden, teilten die Luftstreitkräfte im Onlinedienst mit.
Die gesamten personellen Verluste der russischen Armee vom 24. Februar 2022 bis 18. November 2024 liegen bei etwa 722.440 Soldaten. In den letzten 24 Stunden verloren die Russen 1560 Soldaten, teilte der Generalstab der ukrainischen Streitkräfte auf seiner Facebook-Seite mit.
Bei einem russischen Beschuss der nordöstlichen Regionalhauptstadt Sumy sind zum Stand Montagmorgen elf Menschen getötet und 68 verletzt worden. Unter den Verletzten sind 10 Kinder, sagte der geschäftsführende Bürgermeister der Stadt, Artem Kobsar, gegenüber dem Sender Suspilne.
Der ukrainische Außenminister Andrij Sybiha wird vor dem UN-Sicherheitsrat anlässlich der 1000 Tage der Invasion der Russischen Föderation in die Ukraine sprechen.
Durch den russischen Beschuss des Dorfes Hluschkiwka im Rayon Kupjanskyj in der Region Charkiw am 17. November ist eine 61-jährige Frau ums Leben gekommen. Ein 84-Jähriger erlitt Verletzungen.
Innerhalb der Woche setzte die Russische Föderation fast 140 Raketen vom verschiedenen Typen, mehr als 900 gelenkte Fliegerbomben und mehr als 600 Angriffsdrohnen ein, um die Ukraine zu beschießen. Am Sonntag, den 17. November hätten die ukrainischen F-16-Piloten rund zehn Luftziele abgeschossen.
Die Luftabwehr hat 102 Raketen und 42 Kampfdrohnen abgefangen, mit denen die russischen Truppen ab Abend am 16. November die Regionen der Ukraine angegriffen hatten. Die Ortung von 41 weiteren feindlichen Drohnen ist verloren gegangen.
Durch den russischen Angriff in der Nacht zum 17. November auf Mykolajiw seien zwei Frauen ums Leben gekommen. Sieben Menschen, davon zwei Kinder erlitten Verletzungen.
Eine Frau sei durch herabfallende Drohnentrümmer im Rayon Tscherwonohradskyj (Scheptyzkij) in der Region Lwiw ums Leben gekommen, zwei weitere Menschen seien verletzt worden.
In den letzten 24 Stunden, am 16. November kam es zu 133 Gefechten an der Front. Besonders massive Angriffe der Besatzer gab es in den Richtungen Pokrowsk und Kurachowe.
Durch den russischen Angriff mit Kamikaze-Drohnen vom Typ Shahed-131/136 in den früheren Morgenstunden am 17. November auf Mykolajiw sei die Opferzahl auf zwei gestiegen.
Die Verluste der russischen Armee (Gefallene und Verwundete) in der Ukraine liegen vom 24. Februar 2022 bis 17. November 2024 bei rund 720.880 Soldaten. Innerhalb eines Tages wurden 1640 weitere Besatzer liquidiert.
Der ukrainische Botschafter in Deutschland Oleksii Makeiev und die Aktivisten der ukrainischen Nichtregierungsorganisation Vitsche haben eine „Antikriegsdemo“ der russischen Opposition am Sonntag in Berlin kritisiert.
Die russische Armee setzt ihre Drohnenjagd auf Zivilisten in der Region Cherson fort. Am Samstagnachmittag wurde mit einer Drohne ein Bus im Dorf Komyschany angegriffen, zwei Männer wurden verletzt, teilte die militärische Administration der südlichen Region auf Telegram mit.
Die ukrainischen Landwirte haben schon 71,4 Millionen Tonnen Ernte eingefahren, davon 52,1 Millionen Tonnen Getreide und fast 19,3 Millionen Tonnen Ölsaaten. Das teilte das Ministerium für Agrarpolitik und Nahrungsmittel mit. Die Ernte wurde auf einer Fläche von 19,2 Millionen Hektar eingebracht (Stand: 15. November 2024).
Seit Beginn des Samstags hat es an der Front 75 Gefechte zwischen den ukrainischen und russischen Truppen gegeben. Fast die Hälfte der Angriffe fand bei Kurachowe und Pokrowsk statt, teilte der ukrainische Generalstab am 16. November 2024 in seinem Lagebericht (Stand: 16:00 Uhr Ortszeit) auf Facebook mit. „Der Feind gibt seine Versuche nicht auf, in die Tiefe des ukrainischen Territoriums vorzurücken“, so der Generalstab weiter.
Präsident der Ukraine Wolodymyr Selenskyj hat sich am Samstag mit der neuen Außenminister Japans, Takeshi Iwaya, in Kyjiw getroffen. Im Mittelpunkt des Gesprächs waren die Verschärfung der Sanktionen gegen Russland und die Gefahr der militärischen Zusammenarbeit zwischen Nordkorea und Russland, sagte der Staatschef in einer Videobotschaft.
Bei einem Versuch, Sturmhandlungen in der Region Kursk durchzuführen, hat die russische Armee allein durch Minen verloren. Das gab der Oberbefehlshaber der ukrainischen Landstreitkräfte, Generalleutnant Olexandr Pawljuk, im Onlinedienst Telegram bekannt.
Die G7-Staaten haben der Ukraine nach bald 1000 Tagen Krieg dauerhafte Unterstützung „so lange wie nötig“ zugesagt. „Wir, die Staats- und Regierungschefs der Gruppe der Sieben (G7), bekräftigen unsere unerschütterliche Unterstützung für die Ukraine, so lange das nötig ist. Wir sind solidarisch und tragen zu ihrem Kampf für Souveränität, Freiheit, Unabhängigkeit, territoriale Integrität und seinen Wiederaufbau bei“, heißt es in einer gemeinsamen Erklärung der G7-Gruppe, die auf Initiative der Vorsitzenden der G7, Italiens Ministerpräsidentin, Giorgia Meloni, angenommen wurde.
In einem Ausbildungszentrum für die Einheiten des operativen Kommandos „Nord“ der Landstreitkräfte der Ukraine hat ein neues Programm für die Grundausbildung der Rekruten gestartet. Seit dem 1. November dauert die Grundausbildung bei der ukrainischen Armee 45 statt wie früher 30 Tage, teilte die Pressestelle des Kommandos „Nord“ mit.