Luftabwehr macht 131 von 154 russischen Drohnen unschädlich
Die ukrainische Luftabwehr hat 131 von 154 Drohnen neutralisiert, womit die russischen Invasoren seit Dienstagabend am 19. Mai das Gebiet der Ukraine angegriffen haben.
20 Mai 2026
Die ukrainische Luftabwehr hat 131 von 154 Drohnen neutralisiert, womit die russischen Invasoren seit Dienstagabend am 19. Mai das Gebiet der Ukraine angegriffen haben.
Letzten Tag beschoss die russische Armee 43 Siedlungen in der Region Cherson. Bei Beschuss wurden neun Menschen verletzt.
Am vergangenen Tag beschossen die russischen Besatzungstruppen 42 Ortschaften in der Region Saporischschja 909 Mal.
Infolge eines nächtlichen Angriffs der russischen Truppen auf die Stadt Dnipro seien zwei Menschen ums Leben gekommen, sechs weitere wurden verletzt.
Die russischen Besatzer beschossen die Frontlinie und Ortschaften in der Region Donezk in den vergangenen 24 Stunden 1281 Mal. 38 zivile Objekte, 19 davon Wohnhäuser, wurden dabei zerstört, elf Menschen verletzt, ließ die Regionalpolizei auf Telegram mitteilten.
Die Verluste der russischen Armee (Gefallene und Verwundete) liegen im Russland-Krieg gegen die Ukraine vom 24. Februar 2022 bis 20. Mai 2026 bei rund 1.352.070 Soldaten. Innerhalb eines Tages wurden 920 weitere Besatzer getötet.
19 Mai 2026
Die Vereinten Nationen stellen einen starken Anstieg ziviler Opfer in der Ukraine durch massive russische Luftangriffe fest, sagte die Leiterin der Abteilung für Europa und Zentralasien Kayoko Gotoh auf einer Sitzung des UN- Sicherheitsrates.
Russland sei der Ukraine bei solchen militärischen Parametern wie die Zahl der Brigaden und Regimente um das Zweifache überlegen, während die jetzige Frontlinie bereits über 1.200 lang sei, was eine Gefahr derer weiteren Ausdehnung schaffe, sagte der Oberbefehlshaber der ukrainischen Streitkräfte, Olexandr Syrskyj, in einem Interview mit dem Nachrichtenportal Militarnyi.
Die ukrainischen Streitkräfte verstärken ihre Aktivitäten an der Front und fügen immer größere Verluste den russischen Truppen zu, insbesondere dank den Angriffen tief in russischem Hinterland. Im Mai hat sich die Dynamik an der Front zugunsten der Ukraine geändert, sagte der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj in seiner allabendlichen Videobotschaft.
Estlands Außenminister Margus Tsahkna erklärte, der Abschuss einer ukrainischen Drohne über dem Territorium seines Landes sei eine direkte Folge des Krieges und der Provokationen Moskaus. Die Ukraine habe volles Recht, russische Militärobjekte anzugreifen, schreibt er auf X.
Die Ukraine hat sich bei Estland für den Drohnenvorfall, der durch russische elektronische Kriegsführung verursacht wurde, entschuldigt, teilt der Sprecher des ukrainischen Auswärtigen Amtes, Hryhorij Tychyj, auf X mit.
Die ukrainischen Streitkräfte haben am 18. Mai einen Kommandopunkt russischer Truppen in der Nähe von Tjotkino in der russischen Region Kursk sowie eine Reihe militärischer Objekte des Feindes in den besetzten Gebieten der Ukraine angegriffen, wie der Generalstab bei Facebook mitteilt.
In Pryluky in der Region Tschernihiw sind infolge eines russischen Angriffs mit einer ballistischen Rakete drei Menschen getötet und mindestens 29 weitere verletzt worden, teilt die regionale Staatsanwaltschaft auf Telegram mit.
Den ukrainischen Streitkräften ist es gelungen, an einigen Stellen bis 3 Kilometer in die russischen Stellungen bei Pokrowsk in der Region Donezk vorzudringen, sagte der Sprecher der ukrainischen Freiwilligenarmee, Serhij Bratschuk, wie das Nachrichtenportal FREEDOM berichtet.
Die ukrainischen Streitkräfte haben am Vortag eine Ölraffinerie in Kstow in der russischen Region Nizhni Nowgorod und heute eine Raffinerie in Jaroslawl angegriffen, teilt der Generalstab auf Facebook mit.
Die russischen Besatzer beschossen die Frontlinie und Ortschaften in der Region Donezk in den vergangenen 24 Stunden 1336 Mal. 45 zivile Objekte, 32 davon Wohnhäuser, wurden dabei zerstört, zwei Menschen getötet, drei verletzt, ließ die Regionalpolizei auf Telegram mitteilten.
Das russische Militär hat das Zentrum der Stadt Pryluky in der Region Tschernihiw mit einer ballistischen Rakete angegriffen. Dabei wurden zwei Menschen getötet und 17 verletzt.
An der Front kam es am vergangenen Tag, dem 18. Mai, zu 236 Gefechten zwischen den ukrainischen Streitkräften und den russischen Besatzern, ließ auf Facebook der Generalstab der ukrainischen Streitkräfte zur Lage an der Front am Dienstag, dem 19. Mai, melden.
Die Luftverteidigungskräfte der Ukraine haben 180 russische Angriffsdrohnen neutralisiert, ließ die Luftwaffe der Streitkräfte der Ukraine im Online-Dienst Telegram melden.
Präsident Wolodymyr Selenskyj gab in seiner abendlichen Ansprache bekannt, neue Operationen gegen das Aggressorland genehmigt zu haben.
Die russische Armee griff in den vergangenen 24 Stunden Charkiw und 13 weitere Ortschaften in der Region an. Dabei wurden zwei Menschen getötet und zwölf weitere, darunter ein Kind, verletzt.
Die Gesamtkampfverluste der russischen Besatzungstruppen vom 24. Februar 2022 bis 19. Mai 2026 werden auf etwa 1.351150 (+1140 zum Vortag) getötete und verwundete Invasoren geschätzt.
Letzten Tag beschoss die russische Armee 40 Siedlungen in der Region Cherson. Bei Beschuss wurden zwei Menschen getötet, vierzehn weitere verletzt.
Am vergangenen Tag beschossen die russischen Besatzungstruppen 47 Ortschaften in der Region Saporischschja 858 Mal.
18 Mai 2026
An der Südfront dauern russische Sturmangriffe unter Einsatz von Kamikaze- Drohnen und Unterstützung aus der Luft an. Gleichzeitig führen ukrainische Truppen Gegenangriffe durch und vernichten feindliche Sabotagegruppen, sagte der Sprecher der Heeresgruppe Süd, Wladyslaw Woloschyn, im ukrainischen Fernsehen.
Die ukrainischen Streitkräfte ändern dank einer flexiblen Verteidigungstaktik, den Angriffen in russischem Hinterland sowie dem Einsatz der neuesten Technologien, insbesondere autonomer Systeme, die Lage an der Front zu ihrem Gunsten, sagte der Sprecher der ukrainischen Freiwillegenarmee „Süd“, Serhij Bratschuk, gegenüber der Ukrinform.
Das Dorf Mala Tokmatschka in der Region Saporischschja, wo vor dem Krieg circa drei Tausend Menschen lebten, bleibt seit mehr als einem Jahr einer der am stärksten umkämpften Orte. Doch trotz der andauernden russischen Sturmangriffe konnte die Ortschaft bisher nicht eingenommen werden.
In den frontnahen Regionen der Ukraine seien bereits mehr als 1.170 Kilometer Nachschubrouten mit Anti-Drohnen-Netzen abgedeckt worden. Das Tempo des Ausbaus von Schutzmaßnahmen gegen feindliche Drohnen sei um das Zweifache gestiegen, schreibt der ukrainische Verteidigungsminister Mychajlo Fedorow bei Facebook.
Die Stationierung russischer taktischer Atomwaffen in Belarus sowie gemeinsame Übungen der beiden Diktaturen zum Kampfeinsatz von Atomwaffen stellen eine präzedenzlose Herausforderung für die globale Sicherheitsarchitektur dar, die eine harte internationale Antwort erfordert, heiß es in einer Stellungnahme des Auswärtigen Amtes der Ukraine.
Nach den Angaben des ukrainischen Auslandsgeheimdienstes reduziere Russland die Zahl der aktiven Förderstellen. Die Ölverarbeitung sei in diesem Jahr bereits um 10% zurückgegangen, schreibt der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj bei Telegram.