Region Donezk am vergangenen Tag 1336 Mal beschossen

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Ukrinform Nachrichten
Die russischen Besatzer beschossen die Frontlinie und Ortschaften in der Region Donezk in den vergangenen 24 Stunden 1336 Mal. 45 zivile Objekte, 32 davon Wohnhäuser, wurden dabei zerstört, zwei Menschen getötet, drei verletzt, ließ die Regionalpolizei auf Telegram mitteilten.

Laut Bericht standen acht Ortschaften unter Beschuss: die Städte Druschkiwka, Kramatorsk, Mykolajiwka und Slowjansk, die Dörfer Swjatohoriwka, Kindratiwka, Myrne und Majaky.

Kramatorsk wurde zehn Angriffen ausgesetzt, der stärkste davon mit dem Mehrfachraketenwerfer „Smertsch“. Die Russen töteten einen Zivilisten und verletzten drei weitere. Ein Mehrfamilienhaus, 22 Privathäuser, eine Werkstatt und fünf Pkw wurden beschädigt.

Der Feind warf drei KAB-250-Gleitbomben auf Druschkiwka ab, was ein Todesopfer forderte und drei Wohnhäuser beschädigte.

Russische Truppen griffen Slowjansk mit zwei Drohnen an und beschädigten fünf Privathäuser und ein Auto.

In Mykolajiwka wurde ein Mehrfamilienhaus, in Myrne - ein Nichtwohngebäude und in Majaky - ein Pkw beschädigt.

Laut Wadym Filaschkin, Leiter der Donezker Militärverwaltung, sei es derzeit unmöglich, die genaue Zahl der Opfer in Mariupol und Wolnowacha festzustellen. Seit Beginn der Invasion der russischen Armee in der Ukraine am 24. Februar 2022 sind in der Region Donezk 4.070 Menschen getötet und 9.435 verletzt worden.

„Russland tötet Zivilisten! Am 18. Mai haben die Russen zwei Zivilisten in der Region Donezk getötet: in Kramatorsk und in Druschkiwka. Drei weitere wurden verletzt: in Kramatorsk“, teilte der Gebietsgouverneur bei Telegram mit.

Wie berichtet steht die Region Donezk unter ständigem Beschuss russischer Besatzungstruppen, der Aggressor tötet und verletzt Bürger und zerstört Häuser, Betriebe sowie Energie-, Gas- und andere Infrastruktureinrichtungen. In der Region gibt es schon lange keine Gasversorgung und in vielen Siedlungen keine Wasserversorgung. Der Feind versucht, die ukrainische Verteidigung in mehreren Richtungen zu durchbrechen. Die Region Donezk weist mit rund 300 km die längste Frontlinie auf.

Seit Beginn der groß angelegten Invasion, einer sogenannten „Spezialmilitäroperation“ wurden nach aktualisierten Angaben (Stand 13.05.2026) aus dem Teil der Oblast Donezk, das von den ukrainischen Behörden kontrolliert wird, und aus unter Beschuss stehenden Teilen der Region Donezk in sichere Orte mehr als 1.371.000 Gebietseinwohner evakuiert und die Menschen werden jeden Tag weiter evakuiert. Davon beträgt die Gesamtzahl der evakuierten Kinder mehr als 208.000 und rund 47.300 sind Menschen mit Behinderungen. Derzeit bleiben 154.000 Zivilisten in der von den ukrainischen Behörden kontrollierten Region, 8.800 von ihnen sind Kinder.

In der Region Donezk (es sind 20 Gemeinden) befinden sich derzeit noch 18.000 Zivilisten im Gebiet aktiver Kampfhandlungen, darunter sechs Kinder.

Seit Dezember 2023 haben die russischen Invasoren noch mehr den Beschuss der Ortschaften der Region Donezk verstärkt, weshalb die obligatorische Evakuierung (Beginn am 02. August 2022) der Bevölkerung in der Region fortgesetzt wurde. Mit Stand von Anfang Juni 2024 lebten noch etwa 472.000 Einwohner in der Region Donezk. Zum Stand vom 23. April 2025 befanden sich schon 281.500 Zivilisten im unbesetzten Teil der Region Donezk.

Die Stadt Pokrowsk ist derzeit schwer umkämpft. Die Russen dringen in kleinen Gruppen in die Stadt ein.

Foto: Polizei der Oblast Donezk


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