Militärsprecher: Ukraine ergreift Initiative auf dem Schlachtfeld
Russland habe demnach Ziele seiner Frühjahrsoffensive nicht erreicht und erleide große Verluste.
An einigen Frontabschnitten gelinge es den ukrainischen Truppen, Territorien zurückzuerobern. Erfolgreiche ukrainische Angriffe würden seinen Worten zufolge derzeit an mehreren Frontabschnitten andauern. Details könnten momentan aus Sicherheitsgründen nicht öffentlich gemacht werden.
Im Schwarzen Meer habe die Ukraine bereits die strategische Initiative ergriffen – der Feind werde laut Bratschuk allmählig aus dem Schwaruzen Meer verdrängt.
Auch die erste in der Ukraine entwickelte Gleitbombe könne bald den Kriegsverlauf in wesentlichem Maße ändern. „Wir reden von einem Kampfeinsatz der Gleitbombe bereits in der nächsten Zeit, und vielleicht findet der in diesen Minuten statt“, sagte Bratschuk.
Im gegenwärtigen Krieg gebe es keine klassische „Frontlinie“ mehr. „Es gibt eine flexible Kontaktlinie. Uns gelingt es, „graue“ und „Kill-Zonen“ für den Feind zu schaffen und Operationen dort zu planen, wo er Lücken in der Verteidigung hat“, betonte er. “
Angriffe tief in russischem Hinterland würden demnach die militärische Logistik der Russen erschweren. Der Feind sei nicht mehr in der Lage, seine Truppen an der sehr ausgedehnten Frontlinie rechtzeitig zu versorgen.
Dabei erleide die russische Armee enorme Verluste - monatlich verliert Russland 30 bis 34 Tausend Soldaten.