Drohnen treffen in Region Leningrad eine der größten russischen Ölraffinerien
Das meldet Ukrinform unter Berufung auf den Telegram-Kanal Astra.
Der Gouverneur der Region Leningrad, Alexandr Drosdeno, teilte mit, dass die Industriezone durch den Drohnenangriff beschädigt wurde.
Ihm zufolge seien über der Region 21 Drohnen abgeschossen worden. Tote und Verletzte habe es nicht gegeben, hieß es.
Die Ölraffinerie Kirischinefteorgsintes (KINEF) ist mit einer Verarbeitungskapazität von rund 20 Millionen Tonnen Öl pro Jahr eine der größten Ölanlagen in Russland. Das Unternehmen produziert Benzin, Diesel, Kerosin, Heizöl und petrochemische Produkte.
Das russische Verteidigungsministerium gab bekannt, dass in der Nacht zum 26. März angeblich 125 abgeschossen worden seien, wie der russische Dienst der BBC berichtet.
Das Verteidigungsministerium des Aggressorlandes behauptet, dass Drohnen über den Regionen Belgorod, Brjansk, Wologda, Kaluga, Kursk, Leningrad, Nowgorod, Pskow, Smolensk, Twer, Tula und Jaroslawl, im Raum Moskau sowie über der annektierten Krim und dem Schwarzmeergebiet abgeschossen worden sind.
Die beiden größten russischen Ölterminals, die Häfen Ust-Luga und Primorsk, haben aufgrund massiver Angriffe ukrainischer Drohnen den Versand von Öl und Ölprodukten eingestellt.
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