Kaspisches Meer wurde zu Schlüsselroute für Militärgüter von Russland in den Iran
Dies entnimmt man dem Artikel in New York Times am Samstag, meldet Ukrinform.
Laut US-Beamten liefert Russland dem Iran über das Kaspische Meer Komponenten für Drohnen und trägt so dazu bei, dessen militärisches Potenzial nach dem Verlust von rund 60 Prozent seines Drohnenarsenals während der Kampfhandlungen wiederherzustellen.
Neben Militärgütern werden auch Handelsgüter, die zuvor durch die nun blockierte Straße von Hormus transportiert wurden, über das Kaspische Meer umgeleitet.
Laut Teheran sind vier iranische Häfen am Kaspischen Meer rund um die Uhr in Betrieb und empfangen Weizen, Mais, Futtermittel, Sonnenblumenöl usw.
Ein erheblicher Teil des Transports bleibt intransparent. Schifffahrtsüberwachungsgruppen zufolge schalten Schiffe zwischen russischen und iranischen Häfen häufig ihre Transponder zur Satellitenortung ab.
Analysten weisen darauf hin, dass Israel den iranischen Hafen Bandar Anzali am Kaspischen Meer gerade wegen seiner Bedeutung für den russisch-iranischen Handel angegriffen hat.
Wie berichtet machte in den Medien die Runde die Information, dass Russland plante, Iran Tausende moderner Drohnen zu liefern, darunter 5.000 Kurzstreckendrohnen mit Glasfasersteuerung, und das iranische Militär im Umgang mit diesen Drohnen gegen amerikanische Streitkräfte im Persischen Golf auszubilden.
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