In Damaskus findet Dreiergespräch mit der Ukraine, Syrien und der Türkei statt
Dies gab gestern am späten Abend der ukrainische Präsident auf Facebook bekannt.
„Wir bauen neue Beziehungen, neue Möglichkeiten auf und erweitern unsere Zusammenarbeit für die Sicherheit“, schrieb er.

Laut dem Staatsoberhaupt konnten die Parteien eine Reihe von Themen erörtern: „von Sicherheit und Verteidigung und der Lage in der Region durch alle Ereignisse um den Iran bis hin zur Energie- und Infrastrukturkooperation zwischen unseren Ländern.“
Auch die Arbeit zur Ernährungssicherheit wird fortgesetzt.

„Wir haben auch ausführlich darüber gesprochen, wie wir die Folgen des Krieges überwinden können und über den Verhandlungsprozess bezüglich des Krieges Russlands gegen unseren Staat und unsere Leute“, erklärte Selenskyj.
Er dankte allen Syrern, die die Delegation unseres Landes willkommen hießen, und erinnerte daran, dass die Ukraine zu den ersten gehörte, die das neue Syrien nach dem Sturz des Assad-Regimes unterstützten.
„Wir sind bereit, Stabilität und Entwicklung weiterhin zu unterstützen. Wir werden noch enger zusammenarbeiten, damit unsere Völker, unsere Länder und auch unsere Volkswirtschaften noch stärker werden“, resümierte der ukrainische Präsident.
Der ukrainische Außenminister Andrij Sybiha erklärte seinerseits: „In Damaskus habe ich gemeinsam mit meinen Kollegen Asaad Hassan al-Schaibani und Hakan Fidan ein Treffen im neuen trilateralen Format Ukraine-Syrien-Türkei abgehalten.“
Ihm zufolge waren sich die Parteien einig, dass der historische Besuch von Wolodymyr Selenskyj in Syrien und die Verhandlungen mit dem syrischen Präsidenten Ahmad al-Scharaa „für alle unsere Länder von großer Bedeutung sind“.
„Wir hatten einen inhaltsreichen Meinungsaustausch über die Sicherheit, die weiterhin ein zentrales Thema sowohl für Europa als auch den Nahen Osten bleibt. Sicherheit ist untrennbar miteinander verbunden, und die Stabilität einer Region wirkt sich unmittelbar auf die andere aus. Eine verstärkte Koordination und gemeinsame Anstrengungen sind daher unerlässlich“, betonte der ukrainische Außenminister.
Die Gespräche umfassten laut Sybiha auch weitergehende regionale und internationale Entwicklungen sowie Möglichkeiten für gemeinsame Initiativen in den Bereichen Sicherheit, Wirtschaft und humanitäre Zusammenarbeit.
Wie Ukrinform berichtete, besuchte Wolodymyr Selenskyj gestern Syrien.
Foto: Außenministerium, Telegram