Russland greift Infrastruktur an, um neue Flüchtlingswelle nach Europa zu provozieren – Präsidentenberater
Russland habe es vor, durch Angriffe auf kritische Infrastruktur eine neue Flüchtlingswelle nach Europa zu provozieren.
22 Oktober 2022
Russland habe es vor, durch Angriffe auf kritische Infrastruktur eine neue Flüchtlingswelle nach Europa zu provozieren.
Die Ehefrau des ukrainischen Präsidenten Olena Selenska hält sich zu einem Besuch in Deutschland auf. Wie die Pressestelle des Staatschefs mitteilte, begann die First Lady ihren Besuch mit einem Treffen mit der Parlamentspräsidentin Astrid Wallmann im Hessischen Landtag.
Die Sicherheitslage in der Frontstad Bachmut ist sehr schwer. Nach Angaben des Leiters der militärischen Stadtverwaltung Olexji Rewa ist in Bachmut nicht möglich, schnell die Leichen zu finden und die Trümmer zu beseitigen.
Am 22. Oktober haben die russischen Truppen 40 Raketenangriffe auf die Ukraine verübt. Sie setzten 16 Kamikaze-Drohen Shahed-136 ein. Die ukrainische Armee schoss 20 Raketen und 11 Drohnen ab, teilte der Generalstab der ukrainischen Streitkräfte in seinem Lagebericht am 22. Oktober (Stand: 18:00 Uhr) auf Facebook mit.
Bei einem Raketenbeschuss am Samstagmorgen sind der Stadt Luzk 12 Einfamilienhäuser beschädigt worden.
In der Stadt Kostjantyniwka in der Region sind bei einem russischen Beschuss drei Menschen schwer verletzt worden. Das meldet die regionale Polizei.
In der Stadt Mykolajiw wurde Stromversorgung erneuert. Der Energiesparmodus gelte weiter.
Spezialeinsatzkräfte der Streitkräfte der Ukraine hätten mit einer „Stinger“-Flugabwehrrakete einen russischen Marschflugkörper im Norden der Region Kyjiw abgeschossen.
In der ersten Hälfte des Tages am 22. Oktober feuerten russische Invasoren 36 Raketen auf die Ukraine ab.
Russische Raketen trafen am Samstagmorgen in der Stadt Luzk ein Objekt der Energieinfrastruktur. Das Objekt sei komplett zerstört. Es könne nicht wiederhergestellt werden.
Infolge der russischen Raketenangriffen auf Energieanlagen ist es am Samstag in mehreren Regionen der Ukraine zu Stromausfällen gekommen.
In den Regionen Odessa, Mykolajiw und Kirowohrad sind am Samstagmorgen vier Objekte der kritischen Infrastruktur von russischen Marschflugkörpern getroffen worden. Das meldet der Stadtrat Odessa unter Berufung auf das operative Kommando Süd auf Telegram.
Eine Einheit der Odessaer Flugabwehrbrigade hat einen russischen Kampfhubschrauber vom Typ Ka-52 abgeschossen.
In der Region Kirowohrad trafen russische Raketen wichtige Energieobjekte in den Rayons Kropywnyzkyj und Holowaniwskyj.
Das Versandzentrum Ukrenergo (der ukrainische Energieversorger – Red.) sei gezwungen, eine vorübergehende kontrollierte Begrenzung des Stromverbrauchs in Kyjiw und den Regionen Kyjiw, Tschernihiw, Tscherkassy und Shytomyr einzuführen.
Das Ausmaß der Zerstörungen an Energieanlagen infolge der russischen Raketenangriffe am Samstagmorgen kann größer als bei den Angriffen vom 10. bis 12. Oktober sein. Das gab der staatliche Energieversorger Ukrenergo im Messengerdienst Telegram bekannt.
Die ukrainischen Luftstreitkräfte haben am Samstagmorgen 18 Marschflugkörper des Feindes abgeschossen.
Zwei russische Raketen wurden über den Regionen Tschernihiw und Sumy abgeschossen
Russland baut neue Übergänge über den Fluss Dnipro für ihre Truppen in der Region Cherson.
In den letzten 24 Stunden wehrten die Verteidigungskräfte Angriffe der Invasoren im Raum der Ortschaften Ternova, Region Charkiw, Bilohoriwka, Solotariwka und Lyman in der Region Lugansk, Iwanhrad, Soledar, Nowokalynowe, Osarjaniwka, Odradovka und Perwomaiske in der Region Donezk.
Im westlichen Regionalhauptstadt Riwne ist ein Objekt der Energieinfrastruktur von russischen Raketen getroffen worden. Das teilte der Bürgermeister der Stadt, Olexandr Tretjak, auf Telegram mit.
Russische Raketen trafen in der Stadt Luzk ein Objekt der Energieinfrastruktur. In manchen Stadtteilen fehlt Strom.
Über der Oblast Tscherniwzi hat ein Kampfflugzeug die russische Rakete abgeschossen. Sie stürzte in einen See ab, teilte der Leiter der militärischen Administration der Oblast, Ruslan Saparanjuk, mit. Es habe keine Beschädigungen gegeben.
Fast 18 Millionen Menschen oder 40 Prozent der gesamten Bevölkerung der Ukraine benötigen laut der UNO humanitäre Hilfe.
Die russische Armee habe am 21. Oktober drei Zivilisten in der Region Donezk getötet. Neun weitere wurden verletzt.
Die ukrainische Armee hat vom 24. Februar bis 21. Oktober 2022 etwa 67.070 russische Soldaten getötet. Das ist um 320 Soldaten mehr als am Vortag, teilte der Generalstab der ukrainischen Streitkräfte auf seiner Facebook-Seite mit.
Russen greifen Nikopol mit Mehrfachraketenwerfern und Artillerie an
Die russischen Besatzer haben in der Nacht zum Samstag die zentralukrainische Oblast Tscherkasy beschossen.
21 Oktober 2022
Der ukrainische Staatschef Wolodymyr Selenskyj präsidierte bei der Sitzung der Stawka, das Hauptquartier des Kommandos des Obersten Befehlshabers.
Die Regierungs- und Staatschefs der Europäischen Union verurteilten das Vorgehen von Belarus und Iran, die Helfershelfer Russlands in seinem aggressiven Krieg gegen die Ukraine wurden, und forderten sie auf, das Aggressor-Land nicht zu begünstigen.