Eine diplomatische Lösung zur Beendigung des Ukraine-Krieges unmöglich - Scholz
Bundeskanzler Olaf Scholz hält eine diplomatische Lösung zur Beendigung des Ukraine-Krieges derzeit für unmöglich wegen dessen, wie Putin diesen Krieg führt.
12 November 2022
Bundeskanzler Olaf Scholz hält eine diplomatische Lösung zur Beendigung des Ukraine-Krieges derzeit für unmöglich wegen dessen, wie Putin diesen Krieg führt.
Die gegnerische Armee habe gestern 21 Ortschaften in der Region Saporishshja beschossen. Es gebe Zerstörungen.
Seit Beginn des russischen Überfalls am 24. Februar gelten 279 Kinder als vermisst. Das teilte das Büro des Generalstaatsanwalts auf Telegram unter Berufung auf das staatliche Portal „Kinder des Krieges“ mit (Stand: 12. November 2022).
Die Streitkräfte der Ukraine töteten vom 24. Februar bis 12. November etwa 80.210 russische Soldaten. Binnen eines Tages wurden 810 Invasoren vernichtet.
In der Nacht verübten gegnerische Truppen Angriffe auf die Region Dnipropetrowsk. Sie setzten schwere Artillerie und Mehrfachraketenwerfer ein.
Gestern hätte das ukrainische Militär präzise Angriffe auf den Stab der russischen Invasoren in der Ortschaft Tscherwonyj Majak in der Region Cherson verübt. Mehr als 30 Angreifer wurden getötet, zerstört wurden zwei Panzer und vier Lastwagen.
Die russische Armee habe in den letzten 24 Stunden zwei Zivilisten in der Region Donezk getötet. Vier weitere wurden verletzt.
In den letzten 24 Stunden wehrten die Verteidigungskräfte Angriffe russischer Invasoren im Raum der 14 Ortschaften in den Regionen Charkiw, Luhansk und Donezk ab.
11 November 2022
Die Scharfschützen des Zentrums für Spezialeinsatze „A“ des Sicherheitsdienstes der Ukraine (SBU) haben während des Nachtdienstes zwei russische Soldaten liquidiert.
Bei einem weiteren Gefangenaustausch habe die Ukraine 45 Armeeangehörige der Streitkräfte der Ukraine befreit.
Stadtbewohner gehen in Cherson mit ukrainischen Flaggen auf die Straßen.
Cherson ist nun unter Kontrolle der Ukraine. Ukrainische Einheiten sind in der Stadt. Russische Invasoren ziehen sich zurück. Die ukrainische Armee beschießt sie ständig.
Der ukrainische Staatschef Wolodymyr Selenskyj präsidierte bei einer nächsten Sitzung der Stawka, das Hauptquartier des Kommandos des Obersten Befehlshabers.
Die Antoniwka-Brücke sei nach der Sprengung durch die Russen zusammengebrochen.
Bei einem Raketenangriff auf die Stadt Mykolajiw wurde ein fünfstöckiges Wohnhaus zerstört. Sieben Menschen wurden getötet.
Im Bezirk Kupjansk in der Region Charkiw exhumierten die Polizisten die Leichen von vier Menschen, die bei Raketenangriffen russischer Truppen ums Leben kamen, und entfernten auch Fragmente von Luftbomben FAB-500, mit denen die Eindringlinge eines der lokalen Dörfer angriffen.
Bei einem neuen Raketenangriff auf die Stadt Mykolajiw wurde ein fünfstöckiges Wohnhaus zerstört. Sechs Menschen wurden getötet, drei weitere erlitten Verletzungen.
Russische Truppen haben nach offiziellen Angaben schon 430 Kinder in der Ukraine getötet und 829 verletzt, lässt das Amt der Generalstaatsanwaltschaft der Ukraine im Online-Dienst Telegram berichten.
Die Kampfverluste der russischen Truppen vom 24. Februar bis 11. November werden auf etwa 79.400 (+710) getötete Invasoren geschätzt.
In Mykolajiw wurden bereits die Leichen von drei Toten aus den Trümmern eines fünfstöckigen Gebäudes geborgen, das von einer russischen Rakete getroffen wurde, und die Such- und Rettungsarbeiten dauert an, teilt der Bürgermeister von Mykolajiw, Oleksandr Sjenkewytsch, auf Telegram mit, berichtet Ukrinform.
Am 10. November töteten russische Truppen in der Region Donezk 2 Zivilisten, teilte Pawlo Kyrylenko, Leiter der Donezker Militärverwaltung, auf Telegram mit, berichtet Ukrinform.
Der Präsident der Ukraine, Wolodymyr Selenskyj, nannte den Raketenangriff auf Mykolajiw eine zynische Reaktion Russlands auf die Erfolge der Streitkräfte der Ukraine an der Front.
In der Nacht zum 11. November verübten russische Angreifer einen Angriff auf ein Objekt der kritischen Infrastruktur in der Region Winnyzja.
Die Situation im Süden der Ukraine bleibe stabil angespannt. Die Streitkräfte der Ukraine rücken aber am linken Ufer des Dnipro vor.
Die russische Armee verübte Raketenangriffe auf Mykolajiw. Zwei Menschen seien ums Leben gekommen, zwei weitere erlitten Verletzungen.
Die Streitkräfte der Ukraine rücken Richtung Cherson vor. Am 9. November wurden 12 Ortschaften Dudtschany, Pjatychatky, Borsenske, Sadok, Beswodne, Ischtschenka, Kostromka, Krasnoljubezk, Kalyniwske, Bobrowyj Kut, Besimenne und Blahodatne zurückerobert.
10 November 2022
Die Artilleristen der Streitkräfte der Ukraine trafen im Laufe des Tages den feindlichen Kommandoposten, 8 Konzentrationsgebiete mit Personal, Waffen und Militärtechnik, 2 Munitionslager, 5 Luftverteidigungssysteme der Russischen Föderation, ließ der Pressedienst des Verteidigungsministeriums der Ukraine im Online-Dienst Telegram mitteilen, berichtet Ukrinform.
Die Kämpfer der Spezialeinheiten der Streitkräfte der Ukraine haben in der Region Cherson zwei feindliche Kampffahrzeuge der Landegruppe zusammen mit den russischen Soldaten drinnen zerstört.
In der Region Cherson hat die russische Armee die Ortschaften an der Frontlinie und in den befreiten Siedlungen des Bezirks Beryslaw mit Mehrfachraketenwerfern „Grad“, Raketen und schwerer Artillerie angegriffen.
In Richtung Donezk sei die operative Situation die schwierigste, in Richtung Bachmut erleiden die Russen verheerende Verluste, sagte heute bei einem Briefing der stellvertretende Leiter der Haupteinsatzabteilung des Generalstabs der Streitkräfte der Ukraine, Brigadegeneral Oleksij Hromow, zu der Situation an der Front.