Beschuss von Mykolajiw: Rakete triff Hochhaus
In der Stadt Mykolajiw hat am Samstagmorgen eine russische Rakete ein Hochhaus getroffen.
01 Oktober 2022
In der Stadt Mykolajiw hat am Samstagmorgen eine russische Rakete ein Hochhaus getroffen.
30 September 2022
Infolge des Terroranschlags der russischen Armee wurden in Dnipro mehr als hundert Busse zerstört. Der Bürgermeister bittet um Hilfe mit dem Transport, um den Verkehr der Stadt wiederherzustellen.
Präsident Wolodymyr Selenskyj hat heute in seiner Videoansprache erklärt, die Ukraine sei bereit zu einem Dialog mit der Russischen Föderation, aber mit einem anderen ihren Staatschef.
Die Versuche Russlands, die Gebiete der Ukraine zu annektieren, ändern nichts, und der Staat werde weiterhin sein Land und sein Volk befreien, betonte der ukrainische Außenminister Dmytro Kuleba auf Twitter, berichtet Ukrinform.
Die Ukraine beantrage EU-Beitritt im Schnellverfahren.
Russland sei zu Friedensverhandlungen mit der Ukraine bereit. Aber deren Gegenstand werde nicht der „Anschluss“ von zuvor besetzten Gebieten an die Russische Föderation sein.
Der estnische Außenminister Urmas Reinsalu erklärte auf Twitter, sein Land werde die von Russland in den vorläufig besetzten Gebieten der Ukraine abgehaltenen Pseudo-Referenden nicht anerkennen.
In der Ukraine haben russische Truppen am vergangenen Tag, dem 29. September, 36 Zivilisten getötet und 69 verletzt, teilte der stellvertretende Leiter des Büros des Präsidenten, Kyrylo Timoschenko, im Online-Dienst Telegram mit.
Am Abend des 29. September beschossen russische Truppen die befreite Stadt Wowtschansk in der Region Charkiw, es gibt Tote und Verletzte, teilte der Pressedienst der Hauptverwaltung der Nationalpolizei in der Region Charkiw auf Telegram mit, berichtet Ukrinform.
Die russische Armee verübt weiter Raketenangriffe, Massenopfer unter Zivilisten verursacht zu haben. Am Morgen war der Flüchtlings-Konvoi ein Ziel der Invasoren. In der Nacht war es ein Transportunternehmen in der Stadt Dnipro.
Infolge des Angriffs auf einen Flüchtlings-Konvoi in Saporishshja seien 25 Menschen ums Leben gekommen, etwa 50 wurden verletzt.
Die russischen Besatzungstruppen beschießen weiter grenznahe Gebiete der Regionen Sumy und Tschernihiw.
Die Russen hätten die Region Donezk Richtung Donezk und Horliwka massiv unter Beschuss genommen. Ein Mensch wurde verletzt. Es gebe viele Zerstörungen.
Russische Eindringlinge hätten Saporishshja mit 16 S-300-Raketen abgefeuert. 23 Menschen seien ums Leben gekommen.
Vier Wohnungen wurden durch den nächtlichen Beschuss der russischen Truppen in Mykolajiw komplett zerstört, weitere sechs teilweise zerstört, die Einsatzkräfte befreiten alle Menschen unter den Trümmern, teilte der stellvertretende Leiter des Büros des Präsidenten der Ukraine, Kyrylo Timoschenko, auf Telegram mit, berichtet Ukrinform.
Russische Truppen haben nach offiziellen Angaben schon 397 Kinder in der Ukraine getötet und 780 verletzt, lässt das Amt der Generalstaatsanwaltschaft der Ukraine im Online-Dienst Telegram berichten.
Die russischen Besatzungstruppen attackierten am späten Donnerstagabend, den 29. September die Südukraine mit sieben Kamikaze-Drohen Shahed-136. Fünf habe die Luftverteidigung abgeschossen.
In der Region Saporischschja wurden bei einem russischen Raketenangriff auf eine humanitäre Kolonne mindestens 23 Menschen getötet und 28 verletzt, alle Zivilisten.
Am 29. September töteten russische Truppen in der Region Donezk 8 und verwundeten 17 Zivilisten, teilte Pawlo Kyrylenko, Leiter der Donezker Militärverwaltung, auf Telegram mit, berichtet Ukrinform.
Die ukrainischen Verteidiger töteten vom 24. Februar bis 30. September rund 59.800 russische Soldaten. Dies sei um 500 Mann mehr als am Tag zuvor.
Russische Truppen hätten mit Raketen eine humanitäre Kolonne in der Region Saporishshja unter Beschuss genommen. Sie war unterwegs in die vorübergehend besetzten Gebiete.
29 September 2022
Der Rat für nationale Sicherheit und Verteidigung wird auf einer Sitzung am Freitag wichtige und grundsätzliche für die Ukraine Entscheidungen treffen.
Zwei Soldaten und eine Soldatin der Marineinfanterie konnten in die von der Regierung kontrollierten Gebiete zurückkehren, nachdem sie sich sechs Monate auf dem besetzten Territorium versteckt hatten. Das teilte die Hauptverwaltung für Aufklärung des Verteidigungsministeriums der Ukraine mit.
Der Premierminister der Ukraine, Denys Schmyhal, und der Exekutiv-Vizepräsident der Europäischen Kommission, Valdis Dombrovskis, besprachen den Ausbau der Zusammenarbeit zwischen der Ukraine und der Europäischen Union und die Stärkung des bilateralen Handels.
Die ukrainische Armee hat innerhalb von 24 Stunden russische Angriffe in der Nähe von 11 Ortschaften abgewehrt. Die Russen attackierten bei Saizewe, Majorsk, Wesela Dolyna, Bachmutske, Odradiwka, Kurdjumiwka, New York, Perwomajske, Wyjimka, Pawliwka und Besimenne, teilte der Generalstab der ukrainischen Streitkräfte in seinem Lagebericht am 29. September (Stand: 18:00 Uhr) auf Facebook mit.
Die Ukraine nehme die Drohungen russischer Beamter, Atomwaffen einzusetzen, ernst, erklärte der Berater des Leiters des Präsidialamtes Mychajlo Podoljak in einem Interview mit Associated Press, berichtet Ukrinform unter Berufung auf den Pressedienst des Präsidialamtes.
In Mykolajiw wurden durch den Beschuss einer Haltestelle des öffentlichen Verkehrs mit Streugranaten zwei Menschen getötet und zwölf verletzt, schrieb der Vorsitzende des Regionalrats von Mykolajiw, Hanna Samasejewa, auf Telegram, berichtet Ukrinform.
Nach der Ankündigung der Teilmobilmachung wurden in die russische Armee bereits mehr als 100.000 von 300.000 geplanten Reservisten eingezogen.
Die Einheiten der Odessaer Flugabwehrbrigade haben am Donnerstag zwei russische Erdkampflugzeuge vom Typ Suchoi Su-25 vom Himmel geholt.
Die gesamte Frontlinie im Krieg gegen die russischen Besatzer erstreckt sich auf 3390 Kilometer, die aktive Front ist 850 Kilometer lang.