Streitkräfte der Ukraine schlugen Angriffe des Feindes in vier Richtungen zurück - Generalstab
Die Verteidigungskräfte schlugen gestern mehr als 70 Angriffe des Feindes Richtung Lyman, Bachmut, Awdijiwka und Marjinka zurück.
02 April 2023
Die Verteidigungskräfte schlugen gestern mehr als 70 Angriffe des Feindes Richtung Lyman, Bachmut, Awdijiwka und Marjinka zurück.
Die russische Winteroffensive hat das Ziel des Kremls, die Oblaste Donezk und Lugansk innerhalb ihrer Verwaltungsgrenzen bis zum 31. März zu erobern, nicht erreicht. Das erklärt die US-amerikanische Denkfabrik Institut für Kriegsstudien (Institute for the Study of War (ISW) in ihrem regelmäßigen Bericht.
Das russische Militär habe gestern in der Region Donezk fünf Zivilisten verletzt.
Die Verteidigungskräfte der Ukraine töteten vom 24. Februar 2022 bis 2. April 2023 rund 174.550 russische Eindringlinge. Allein binnen eines Tages wurden 560 Soldaten vernichtet.
01 April 2023
Die russischen Truppen konzentrieren ihre Bemühungen auf Angriffsoperationen im Raum Lyman, Bachmut, Awdijiwka und Marjinka. Die ukrainischen Einheiten wehrten mehr als 50 Angriffe des Feindes ab, teilte der Generalstab der ukrainischen Streitkräfte am 01. April in seinem Lagebericht (Stand: 18:00 Uhr) auf Facebook mit.
Die Truppen der Russischen Föderation starteten einen Raketenangriff auf Awdijiwka in der Region Donezk und trafen das Verwaltungsgebäude und ein Infrastrukturobjekt, teilte der Leiter des Büros des Präsidenten, Andrij Jermak, auf Telegram mit, berichtet Ukrinform.
Ukrainische Artilleristen zerstörten mit Hilfe der britischen Waffe das russische rückstoßfreie Geschütz SPG-9 „Kopjo“ zusammen mit der Munition.
Die russische Armee hat am Samstag mit Artillerie die Stadt Cherson und das Dorf Kosazke in der Region Cherson beschossen.
Bei einem Einschlag einer russischen Rakete auf einen Friedhof in der Stadt Saporischschja sind fünf Menschen verletzt worden. Das gab die Polizei der Region Saporischschja bekannt.
Im Laufe des gestrigen Tages haben die Verteidigungskräfte der Ukraine 162 russische Invasoren liquidiert, 157 verletzt, gab Serhij Tscherewatyj, der Sprecher der Ostgruppe der Streitkräfte der Ukraine, im ukrainischen Fernsehen bekannt, berichtet ein Korrespondent von Ukrinform.
Bei einem Beschuss des Dorfes Dworitschna ist ein Zivilist getötet worden. Der Feind habe das Dorf um 12:00 Uhr angegriffen, teilte der Leiter der militärischen Administration der Oblast Charkiw, Oleh Synjehubow, auf Telegram mit.
Am vergangenen Tag, am 31. März, griffen russische Truppen sechs Siedlungen in der Region Donezk an, es gibt Tote und Verwundete, ließ die Kommunikationsabteilung der Polizei der Region Donezk mitteilen.
Die russischen Bemühungen, die Kontrolle über die gesamte Donbass-Region in der Ostukraine zu erreichen, sind nach Einschätzung des britischen Verteidigungsministeriums gescheitert.
Im Süden der Ukraine zerstörten die ukrainischen Verteidigungskräfte ein russisches Motorboot, das die Invasoren für eine Sabotage-Aufklärungsgruppe umgebaut hatten, und ein Feldlager für feindliche Munition, ließ das Einsatzkommando „Süd“ auf Facebook mitteilen.
In den letzten 24 Stunden hat der Feind 104 Mal die Positionen der ukrainischen Verteidiger in der Region Saporischschja mit Panzerwaffen, Raketen- und Rohrartillerie entlang der gesamten Kontaktlinie befeuert, Wohnhäuser und zivile Infrastruktur wurden dabei beschädigt, ließ die Militärverwaltung von Region Saporischschja im Online-Dienst Telegram unter Bezugnahme auf die Daten der Nationalpolizei melden.
Seit Beginn der russischen Invasion am 24. Februar 2022 haben die russischen Truppen 467 Kinder in der Ukraine getötet. 944 Kinder wurden verletzt, teilte das Büro des Generalstaatsanwalts auf Telegram mit (Stand: 01. April 2023).
Die USA werden ATACMS-Raketen mit einer größeren Reichweite an die Ukraine vorerst nicht liefern. Das sei eine politische Entscheidung, erklärte laut Defence One der Vorsitzende des Vereinigten Generalstabs der US-Streitkräfte General Mark Milley.
Am 31. März töteten russische Truppen in der Region Donezk zwei Zivilisten, teilte Pawlo Kyrylenko, Leiter der Donezker Militärverwaltung, auf Telegram mit, berichtet Ukrinform.
Die Kampfverluste der russischen Truppen vom 24. Februar 2022 bis 01. April 2023 werden auf etwa 173.990 (+630) getötete Invasoren geschätzt.
Die russische Armee konzentriert ihre Angriffsoperationen im Raum Lyman, Bachmut, Awdijiwka und Marjinka. In den letzten 24 Stunden wurden mehr als 70 Attacken des Feindes abgewehrt, teilte der Generalstab der ukrainischen Streitkräfte am 01. April in seinem Lagebericht (Stand: 06:00 Uhr) auf Facebook mit.
Russische Truppen haben am vergangenen Tag 54 Mal die Region Cherson beschossen, insgesamt wurden 439 Geschosse und Raketen mit schwerer Artillerie, Luftwaffe und Raketenwerfern „Grad“ abgefeuert, es gibt Verwundete unter der Zivilbevölkerung.
31 März 2023
Präsident Wolodymyr Selenskyj ging heute zusammen mit ausländischen Gästen, die anlässlich des Jahrestages der Befreiung der Stadt Butscha in der Region Kyjiw von den russischen Invasoren in die Ukraine kamen, durch die Woksalna-Straße, wo eine Kolonne russischer Militärfahrzeuge zerschmettert wurde.
Im Dorf Posad-Pokrowske in der Region Cherson sind drei Energiearbeiter auf eine russische Mine gelaufen, zwei von ihnen sind umgekommen.
Ein Soldat des Staatlichen Grenzdienstes in der Region Donezk habe eine gegnerische Kampfdrohne mit der Schusswaffe abgeschossen.
Präsident Wolodymyr Selenskyj hat heute in Butscha anlässlich des Jahrestages der Befreiung der Stadt von den russischen Invasoren erklärt, dass die Welt in Butscha nach seiner De-Okkupation das russische Böse gesehen habe und aufgewacht sei.
Nach einem Raketenangriff auf Saporischschja wurden drei Wohnhäuser beschädigt, zwei Menschen erlitten Verletzungen.
Am Jahrestag der Befreiung der Stadt Butscha betonte die Präsidentin der Republik Moldau, Maia Sandu, auf Twitter, dass demokratische Länder zusammenarbeiten müssen, um die Kriegsverbrecher vor Gericht zu bringen.
Der Präsident der Ukraine, Wolodymyr Selenskyj, nahm am Gedenken der Bewohner der Stadt Butscha in der Region Kyjiw teil, die von den russischen Invasoren während der vorläufigen Okkupation der Stadt getötet wurden.
In Bachmut der Region Donezk laufe die Zeit gegen russische Invasoren.
Präsident Wolodymyr Selenskyj schrieb auf Telegram zum Jahrestag der Befreiung der Stadt, Butscha in der Region Kyjiw sei zu einem Symbol für die Gräueltaten der russischen Invasionsarmee geworden.