Swyrydenko trifft Macron und Barrot in Paris
Dies teilte die ukrainische Regierungschefin auf Facebook mit.
„Ich habe Präsident Macron über die Arbeit an dem strategischen Umbau des ukrainischen Energiesektors und die Pläne für die Energiestabilität der Regionen informiert, die die Regierung gemeinsam mit den Regionen und Gemeinden umsetzt. Ein Bestandteil des Plans ist der Ausbau der Kraft-Wärme-Kopplung. Wir haben vereinbart, eine gemeinsame Expertengruppe unter Beteiligung des Beauftragten des französischen Präsidenten für den Wiederaufbau der Ukraine für die Entwicklung der dezentralen Energieerzeugungsanlagen einzurichten, auch unter Einbeziehung des Privatsektors“, heißt es in dem Bericht.
Laut Swyrydenko wurde die französische Seite außerdem über die Folgen des russischen Angriffs auf die Druschba-Ölpipeline informiert.
Gleichzeitig erörterten Swyrydenko und Barrot, dass Frankreich zur Unterstützung der Ukraine mobilisiert sei und die Krise im Nahen Osten die Bemühungen um die Herbeiführung des gerechten und dauerhaften Friedens in der Ukraine nicht ablehnen werde.
„Der Minister betonte, dass die Krise im Nahen Osten die Bemühungen zur Herbeiführung eines gerechten und dauerhaften Friedens nicht ablehnen wird, und bekräftigte unsere Entschlossenheit, die Ukraine in ihrem Kampf für Freiheit und Souveränität zu unterstützen“, heißt es in der Pressemitteilung des französischen Außenministeriums.
Die Gesprächspartner erörterten auch die Lage in der Ukraine vor dem Hintergrund der täglichen russischen Angriffe auf die Energieinfrastruktur. Barrot erinnerte an die jüngsten Schritte der bilateralen Zusammenarbeit, insbesondere an die am 19. Februar angekündigte Verlängerung des Unterstützungsfonds zur Wiederherstellung kritischer Infrastruktur und Schlüsselwirtschaftszweige der Ukraine.
„Der Minister versicherte der Premierministerin die volle Mobilisierung Frankreichs, sowohl bilateral als auch mit europäischen Partnern und im Rahmen seiner G7-Präsidentschaft, um die Ukraine kurz- und langfristig zu unterstützen und gleichzeitig den Druck auf Russland aufrechtzuerhalten“, so die Meldung.
Wie berichtet wird Frankreich finanzielle Unterstützung in Höhe von 71 Millionen Euro bereitstellen, die teilweise auf den ukrainischen Energiesektor gerichtet werden soll.
Die Ukraine plant, die von Russland beschädigten Kraftwerke mit einer Kapazität von rund 4 GW wiederherzustellen und eine neue Sicherheitsarchitektur für die Energieinfrastruktur einzuführen.
Foto: Ministerkabinett der Ukraine