Selenskyj kündigt Sanktionen gegen Israel wegen Getreideimporten an

Selenskyj kündigt Sanktionen gegen Israel wegen Getreideimporten an

Ukrinform Nachrichten
Die Ukraine bereite derzeit ein Sanktionspaket vor, das sowohl diejenigen betrifft, die das von Russland gestohlene Getreide direkt transportieren, als auch die natürlichen und juristischen Personen, die versuchen, daraus Profit zu schlagen ", schreibt der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj auf Facebook.

Ankauf gestohlener Sachen ziehe demzufolge in allen normalen Ländern die strafrechtlichen Konsequenzen nach sich. Dies betreffe auch das gestohlene ukrainische Getreide.

"Ein weiteres Schiff mit solchem Getreide ist in einem israelischen Hafen angekommen und bereitet sich auf das Entladen vor. Den israelischen Behörden kann nicht entgehen, welche Schiffe in den Häfen des Landes einlaufen und welche Ladung sie befördern", betonte der Präsident.   

Russland organisiere systematisch den Ausfuhr von ukrainischem Getreide aus den besetzten Gebieten. Solche Geschäfte stellen einen Verstoß auch gegen die Gesetzgebung Israels dar.  Die Ukraine habe über diplomatische Kanäle alle notwendigen Schritte unternommen, um solche Vorfälle zu verhindern. Jedoch sei ein weiteres solches Schiff nicht aufgehalten worden, so Selenskyj.

Der Präsident habe das Auswärtige Amt angewiesen, alle inernationalen Perztner über diese Situation zu informieren.  

 „Wir arbeiten real an einer Erhöhung der Sicheheit insbesondere im Nahen Osten. Wir erwarten, dass die regierung Israels die Ukraine respektiert und alles unterlässt, was unsere bilateralen Beziehungen gefährden könnte", fügte er hinzu.  

 Am 12. April hat das russische Schiff „ABINSK“ mit 43,7 Tonnen Getreide von den vorübergehend besetzten ukrainische  Gebieten im Hafen von Haifa angelegt.

Am 27. April ist ein weiteres Schiff mit gestohlenem ukrainischen Getreide in einem israelischen Hafen angekommen

Zuvor hat das ukrainische Außenministerium  den israelischen Botschafter Michael Brodsky einbestellt und ihm eine Protestnote überreicht..

Foto: Präsidialamt


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