Russland will in diesem Jahr circa 20.000 Ausländer für den Kriegseinsatz anwerben
Die Überprüfung wurde von der Rekrutierungsdirektion des russischen Generalstabs gemeinsam mit dem Ausländeramt des Innenministeriums durchgeführt.
Einberufungsämter seien angewiesen worden, von 0,5% bis 3,5% von der Gesamtzahl der Ausländer in jeder russischen Region für den Krieg in der Ukraine anzuwerben.
Insgesamt solle im Jahr 2026 mindestens 18. 500 ausländische Bürger, vor allem aus den zentralasiatischen Ländern wie Kasachstan, Kirgisistan, Usbekistan und Tadschikistan rekrutiert werden.
Parallel dazu nehme Russland auch junge Männer aus Bangladesch, Tschad, Sudan, Burundi und anderen armen Ländern Afrikas ins Visier. Mit der Rekrutierung seien nicht nur Strukturen der russischen Geheimdienste, sondern auch zahlreiche paramilitärische Organisationen beauftrag worden.
Dabei locke Russland die Ausländer nicht nur mit falschen Versprechen von hohen Gehältern, Privilegien und russischer Staatsbürgerschaft in den Krieg an - Migranten würden auch massiv unter Druck gesetzt, damit sie einen Vertrag mit dem Verteidigungsministerium unterzeichnen.