Verteidigungsministeriuum: ukrainische Drohnen können 1 750 Kilometer ins russische Hinterland fliegen

Verteidigungsministeriuum: ukrainische Drohnen können 1 750 Kilometer ins russische Hinterland fliegen

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Ukrinform Nachrichten
Ukrainische weitreichende Drohnen können Angriffe auf die rund 1 750 Kilometer von der ukrainischen Grenze entfernte Millitärobjekte auf russischem Territorium durchführen. Die Reichweite der Drohnen ist seit 2022 um das mehr als Zweieinhalbfache erweitert worden, teilt das Verteidigungsministerium mit.

Im Dezember 2022 hat die Ukraine den strategisch wichtigen russischen Militärflughafen „Engels- 2“ in der Region Saratow  angegriffen. Damals wurden zwei Lsngstreckenbomber vom Typ Tu-95МS beschädigt.  Die Drohnen haben bei diesem Angriff circa 650 Kilometer zurückgelegt – eine Rekordstrecke zu dem Zeitpunkt. 

Der größte „weitreichende“ Erfolg der Ukraine wurde eine der größten Niederlagen für die russische Luftverteidigung im Jahr 2022. Gleichzeitig wurde auch der Militärflughafen „Djagilewo“ in der Region Rjasan angegriffen.

Ausweitung der Fähigkeiten zu „Deep Strikes“ tief im russischen Hinterland sei laut dem Verteidigungsministerium eine der Prioritäten für die Ukraine. 

„Heutzutage haben unsere Drohnen die Kriegführung grundsätzlich verändert“, sagte der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj. Die ukrainischen Langstreckenangriffe auf die russische Ölindustrie haben laut  Wolodymyr Selenskyj allein im März Milliardenverluste für Moskau zur Folge. "Allein im März belaufen sich Russlands Öleinnahmenverluste durch unsere Langstreckenfähigkeiten schätzungsweise auf mindestens 2,3 Milliarden US-Dollar. In nur einem Monat. Wir setzen diese Arbeit im April fort."   

Wie der ukrainische Verteidigungsminister betonte, „der Frieden in der Ukraine kann erst dann eintreten, nachdem der Himmel geschlossen ist, die russische Armee ihr Offensivpotential verloren hat und die russische Wirtschaft zusammengebrochen ist.“

"Wir arbeiten täglich daran, damit dass passiert. Damit jeder Tag des Krieges eine Bedrohung für die Existenz Russlands wird“, so Fedorow.

Foto: Verteidigungsministerium


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