Selenskyj trifft sich mit Michel. Unterstützung der Ukraine und Bedingungen für Beitritt zur EU im Mittelpunkt der Gespräche
Präsident Wolodymyr Selenskyj und der EU-Ratspräsident Charles Michel erörterten Antworten auf den Beitritts-Fragebogen.
20 April 2022
Präsident Wolodymyr Selenskyj und der EU-Ratspräsident Charles Michel erörterten Antworten auf den Beitritts-Fragebogen.
In Kyjiw können 10 Häuser, die infolge der russischen Angriffe beschädigt wurden, nicht mehr wieder saniert werden, also werden sie abgerissen, sagte heute der Bürgermeister von Kyjiw, Vitali Klitschko, im ukrainischen Fernsehen, berichtet Ukrinform.
Zum Stand 19. April haben mehr als 5 Millionen Menschen die Ukraine wegen des Krieges, die Russland begann, verlassen.
Die Europäische Union setze sich diplomatisch ein, um die verbrecherische russische Aggression gegen die Ukraine auf der bilateralen und der multilateralen Ebene zu stoppen. Die EU ziehe auch in Betracht, dass die Regelung des Konfliktes im großen Maße auf die Situation auf dem Schlachtfeld angewiesen sei. Russland ignoriere doch weiter internationale diplomatische Initiativen.
Der Präsident des Europäischen Rates, Charles Michel, hat zusammen mit der Vize-Premierministerin für europäische und euro-atlantische Integration der Ukraine, Olha Stefanyschyna, Borodjanka (eine Siedlung städtischen Typs in der ukrainischen Oblast Kyjiw) besucht.
Der bulgarische Staatspräsident Rumen Radew hat in Sofia den ukrainischen Außenminister, Dmytro Kuleba, empfangen.
Die ukrainische Luftverteidigung habe mit Stinger- und Sturztrunk-Raketen zwei russische Drohnen „Horizon Air S-100“ und „Orlan 10“ abgeschossen.
In Sewerodonezk wird die Zivilbevölkerung weiter von Russen beschossen, zwei Zivilisten wurden aus den Trümmern gerettet, gab heute der Leiter der regionalen Militärverwaltung von Luhansk, Serhiy Hajdaj, in Telegram bekannt.
Das Ziel des Feindes sei es, bis 9. Mai ukrainische Truppen von der administrativen Grenze der Regionen Donezk und Luhansk abzudrängen und den Landkorridor auf die vorübergehend besetzte Krim zu halten.
Am Mittwoch, dem 20. April, besuchen die Parlamentspräsidentinnen der EU-Länder zusammen mit der stellvertretenden Präsidentin der Werchowna Rada der Ukraine, Olena Kondratjuk, den Kontrollpunkt „Dorohusk-Yagodyn“ an der polnisch-ukrainischen Grenze.
Seit Beginn der groß angelegten Invasion belaufen sich die Verluste Russlands auf 20.900 Soldaten.
Am Mittwoch, den 20. April werde in der Region Luhansk erneut versucht, die Menschen aus Siwerodonezk, Lyssytschansk, Rubishne, Hirske und Popasna zu evakuieren.
Nachts beschossen die Russen erneut Nowodruschesk in der Region Luhansk, wodurch die Stadt ohne Gas blieb.
Der Präsident des Europäischen Rates, Charles Michel, ist in Kyjiw eingetroffen.
Am 19. April hat die Luftwaffe der Streitkräfte der Ukraine 9 Luftziele der russischen Invasoren abgeschossen.
In Melitopol, das vorläufig von Russland besetzt ist, wurden während dreiwöchiger Nachtpatrouillen 70 Eindringlinge getötet.
Russische Truppen gruppieren sich neu. Es werde weiter eine Offensive auf die Stadt Lyman in der Region Donezk erwartet.
19 April 2022
Die US-Regierung arbeitet „rund um die Uhr“, um Waffen mit „beispielloser“ Geschwindigkeit an die Ukraine zu liefern.
Der stellvertretende Kommandeur des Regiments „Asow“, Swjatoslaw Palamar, hat im Sender „Radio Free Europe/Radio Liberty“ erklärt, dass das Metallurgische Kombinat Asow-Stahl in Mariupol durch schwere Bomben zerstört worden sei und dass viele Menschen unter seinen Trümmern liegen.
Die Niederlande seien bereit, der Ukraine schwere Waffen, einschließlich gepanzerter Fahrzeuge, zu liefern, schrieb der Premierminister der Niederlande, Mark Rutte, auf Twitter, berichtet Ukrinform.
Die Eindringlinge haben den ehemaligen Bürgermeister von Cherson, Wolodymyr Mykolajenko, entführt.
In Charkiw sind bei russischen Angriffen drei Menschen getötet und 21 verletzt worden.
Die russischen Truppen haben versucht, südlich der Stadt Isjum vorzustoßen. Sie erlitten Verluste und zogen sich auf frühere Stellungen zurück.
Der spanische Ministerpräsident Pedro Sanchez plant bald einen Besuch in Kyjiw.
Die niederländische Botschaft hat ihre Tätigkeit im westlichen Lwiw mit wenig Personal wiederaufgenommen.
In der Irpin bei Kyjiw ist ein Lkw auf eine russische Mine gefahren.
Die Streitkräfte der Russischen Föderation haben ihre Offensivoperationen in der Ostukraine intensiviert, teilte heute der Sprecher des Verteidigungsministeriums der Ukraine, Oleksandr Motusjanyk, bei einem Briefing in Ukraine Media Center Kyiv mit, berichtet Ukrinform.
Die russischen Truppen haben eine starke Bombe auf ein Krankenhaus nahe dem Stahlwerk Asowstahl in Mariupol abgeworfen. Unter den Trümmern befinden sich etwa 300 Menschen mit Kindern, teilte der Parlamentsabgeordnete Serhji Taruta auf Facebook mit. Taruta wurde in Mariupol geboren.
In der Oblast Kyjiw sind mehr als 1000 Menschen von den russischen Truppen getötet worden.
In Charkiw wurden beim Angriff der russischen Truppen drei Menschen getötet und 16 weitere verletzt.