Ukrainischer Verteidiger von Mariupol in russischer Haft zu Tode gefoltert

Ukrainischer Verteidiger von Mariupol in russischer Haft zu Tode gefoltert

Ukrinform Nachrichten
Der Verteidiger von Mariupol, Mykola Brujew, ist infolge der Folterungen in russischer Haft gestorben, berichtet das Exilmedium „TV-7 Mariupol“ unter Berufung auf einen Kameraden von Brujew.   

Mykola Brujew hat sich den Streitkräften im Jahr 2019 angeschlossen und diente als Infanterist in der „Asow“- Brigade. Nach dem Ende des Vertrags kehrte er zum zivilen Leben zurück. Nach Beginn der großangelegten Invasion meldete er sich freiwillig an die Front und war einer der Verteidiger der Stadt Mariupol.  

Mit Beginn des russischen Einmarsches in die Ukraine wurde Mariupol von russischen Truppen belagert.

 

Mehr als 700 Asow-Soldaten, die im Jahr 2022 Mariupol 86 Tage lang verteidigt haben, befinden sich immer noch in russischer Gefangenschaft. Bisher sind etwa 500 Verteidiger bei Gefangenenaustauschen freigekommen. Sie berichten von ständiger Folter, Mißhandlungen und psychologischem Druck. Ihre Verletzungen wurden nicht behandelt.


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