Internationaler Seegerichtshof bestätigt die Rechte der Ukraine als Anrainerstaates der Schwarzen und Asowschen Meere
Ein entsprechender Beschluss auf eine Ukraine-Klage gegen Russland sei am 22. April 2026 vom Internationalen Seegerichtshof gefasst worden.
Laut dem Beschluss habe die Russische Föderation ihre Verpflichtungen aus dem UN-Seerechtsübereinkommen verletzt, indem sie keine fachgerechte Ökobilanz vom BrückeInbauwerk sowie bei der Verlegung von Unterwasserkabel und Gasleitung durchgeführt habe. Russland habe zudem keine Ergebnisse solch einer Bewertung veröffentlicht, was ein Verstoß gegen Verpflichtungen zum Schutz der Meeresumserlt darstelle, hieß es.
"Der Beschluss des Internationalen Seegerichtshofes ist eine weitere Bestätigung dafür, dass die Russische Föderation systematisch das Völkerrecht verachtet, und dass derer Versuche, der Welt die Folgen ihrer verbrecherischen Aggression als „eine neue Realität“ aufzuzwingen, völkerrechtlich nicht anerkannt werden“, wird in der Mitteilung betont.
Foto: Wikipedia