EU will Arbeit an nächstem Sanktionspaket gegen Russland beschleunigen – Kallas
Dies gab die Hohe Vertreterin der EU für Außen- und Sicherheitspolitik, Kaja Kallas, vor Beginn des zweiten Tages des informellen Gipfeltreffens der EU-Staats- und Regierungschefs in Zypern bekannt, berichtet ein Korrespondent von Ukrinform.
„Gute Nachrichten für die Ukraine: Wir haben die Frage des 90-Milliarden-Euro-Kredits geklärt und das 20. Sanktionspaket verabschiedet. Nun müssen wir natürlich auch die bisherigen „roten Linien“ überprüfen, die einzelne Sanktionen blockierten, und das prüfen, was getan werden kann“, sagte Kallas.
Sie berichtete, die Staats- und Regierungschefs hätten „in der Tat auf eine Beschleunigung des Prozesses zum 21. Sanktionspaket gedrängt“.
„Das sendet ein klares Signal an Russland, dass sie nicht länger durchhalten werden als wir, und gleichzeitig ist das eine klare Botschaft an Russland, dass die Ukraine für uns wichtig ist und wir sie weiterhin unterstützen werden“, betonte die Hohe Vertreterin der EU.
Wie berichtet begrüßten EU-Ratspräsident António Costa, EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen und der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj in einer gemeinsamen Erklärung die Bewilligung eines Kredits in Höhe von 90 Milliarden Euro sowie die Verabschiedung des 20. Sanktionspakets gegen Russland.
Gleichzeitig riefen sie Drittstaaten auf, die Finanzierungslücken der Ukraine zu schließen.
Foto: Europäische Union