Verhandlungen in Genf: Russland versucht, sie in die Länge zu ziehen – Selenskyj
Das teilte der ukrainische Staatschef nach einer Beratung mit der ukrainischen Delegation auf dem Telegram-Kanal mit, berichtet Ukrinform.
Am 18. Februar standen ihm zufolge der Gefangenenaustausch und Freilassung von Zivilisten auf der Tagesordnung der Verhandlungen.
„Gestern gab es wirklich schwierige Treffen, und wir können feststellen, dass Russland versucht, die Verhandlungen zu verzögern, die bereits in die Endphase eintreten könnten. Ich danke der amerikanischen Seite für ihre Aufmerksamkeit bezüglich der Details und ihre Geduld bei Gesprächen mit den anwesenden Vertretern Russlands“, sagte Selenskyj.
Er stellte der ukrainischen Delegation eine klare Aufgabe: alles zu tun, damit die Verhandlungen doch noch zu einem Ergebnis führen und die Chancen für friedliche Lösungen erhöhen.
Vertreter Großbritanniens, Frankreichs, Deutschlands, Italiens und der Schweiz seien in Genf und das ukrainische Team halte mit ihnen Treffen ab, betonte Selenskyj.