Russische Bomben treffen Krebsklinik in Cherson
Die militärische Administration der südukrainischen Region Cherson hat Fotos mit Folgen eines russischen Bombenangriffs auf eine Krebsklinik in der Stadt Cherson veröffentlicht.
Die militärische Administration der südukrainischen Region Cherson hat Fotos mit Folgen eines russischen Bombenangriffs auf eine Krebsklinik in der Stadt Cherson veröffentlicht.
Aus Russland sind Drohnenangriffe gemeldet worden. Am Samstagmorgen hörten die Einwohner der Stadt Sotschi am Schwarzen Meer sieben bis zehn Explosionen, berichtet der Telegram-Kanal Shot. Es sei die Flugabwehr im Einsatz gewesen.
In den letzten 24 Stunden hat es an der Front 211 Gefechte zwischen den ukrainischen und russischen Truppen gegeben. Die meisten fanden an den Frontabschnitten bei Kurachowe, Pokrowsk, Wremiwka in der Ostukraine und in der russichen Oblast Kursk statt, teilte der ukrainische Generalstab am 21. Dezember 2024 in seinem Lagebericht (Stand: 08:00 Uhr Ortszeit) auf Facebook mit.
Die ukrainische Flugabwehr hat vom Freitagabend bis zum Samstagmorgen 57 russische Drohnen abgeschossen. Weitere 56 Drohnen wurden vom Radar verschwunden (Stand: Samstag, 09:00 Uhr), teilten die Luftstreitkräfte der ukrainischen Streitkräfte auf Telegram mit.
In der Oblast Cherson sind in den letzten 24 Stunden zwei Menschen durch russische Angriffe ums Leben gekommen. Elf Menschen wurden verletzt, teilte der Chef der militärischen Administration der südukrainischen Region, Olexandr Prokudin, auf Telegram mit.
Die gesamten personellen Verluste der russischen Armee vom 24. Februar 2022 bis 21. Dezember 2024 liegen bei etwa 772.280 Soldaten. In den letzten 24 Stunden verloren die Russen 1860 Soldaten, teilte der Generalstab der ukrainischen Streitkräfte auf seiner Facebook-Seite mit.
20 Dezember 2024
Letzten Tag beschoss die russische Armee 44 Siedlungen in der Region Cherson. Bei Beschuss wurde ein Mensch getötet, 18 verletzt.
In Cherson und der Region bleiben wegen massiver russischer Beschüsse bis zu 60.000 Verbraucher ohne Strom.
Am vergangenen Tag beschoss die russische Armee 12 Siedlungen in der Region Saporischschja 399 Mal.
In Kyjiw wurden durch den russischen Angriff am Morgen des 20. Dezember bereits elf Menschen verletzt, ließ die Hauptverwaltung der Nationalpolizei der Stadt Kyjiw melden.
Am 19. Dezember töteten russische Truppen in der Region Donezk vier Zivilisten, teilte der Leiter der Donezker Staatsstadtverwaltung Wadym Filaschkin auf Facebook mit, berichtet Ukrinform.
Die ukrainische Luftabwehr hat fünf ballistische Raketen und 40 Drohnen abgeschossen, mit denen die russische Armee in der Nacht zum 20. Dezember die Ukraine angegriffen hätte, 20 weitere Drohnen seien vom Radar verschwunden worden.
Der ukrainische Militärnachrichtendienst (HUR) teilt mit, dass ein Transportflugzeug vom Typ An-72 am 12. Dezember auf dem Flugplatz Ostafjewo in der Region Moskau der Russischen Föderation beschädigt worden sei.
Die Verluste der russischen Armee (Gefallene und Verwundete) in der Ukraine liegen vom 24. Februar 2022 bis 20. Dezember 2024 bei rund 770.420 Soldaten. Innerhalb eines Tages wurden 2200 weitere Besatzer liquidiert.
Die Zahl der Verletzten durch den ballistischen Angriff auf Krywyj Rih sei auf sechs gestiegen. Ein 15-jähriges Mädchen erlitte Verletzungen. Beschädigt wurden ein Krankenhaus und zumindest 20 Häuser.
Durch den russischen Raketenangriff auf die ukrainische Hauptstadt früh am Morgen am 20. Dezember sei ein Mensch ums Leben gekommen. 20 weitere wurden verwundet.
Russische Sabotagetruppen versuchten, in Richtung Cherson vorzurücken.
Im Rayon Boryspilskyj in der Region Kyjiw ist in einer Lagerhalle durch den russischen Drohnenangriff ein Brand ausgebrochen. Die Löscharbeiten gehen weiter.
Im Stadtteil Holossijiwskyj in der ukrainischen Hauptstadt sei durch eine russische Rakete ein Mensch ums Leben gekommen.
19 Dezember 2024
Seit Beginn des Tages hat es an der Front 103 Gefechte zwischen den ukrainischen und russischen Truppen gegeben. Das teilte der ukrainische Generalstab am 19. Dezember 2024 in seinem Lagebericht (Stand: 16:00 Uhr Ortszeit) auf Facebook mit.
Ein Präsident der Ukraine Wolodymyr Selenskyj hat auf Worte des russischen Machthaber Putin über ein „technologisches Duell“ zwischen der russischen Hyperschallrakete Oreschnik und den westlichen Flugabwehrsystemen reagiert. Kein Mensch bei Sinnen konnte diesen Vorschlag machen, nur eine „verrohte“ (auf Ukrainisch: Widmorosok) Person, sagte Selenskyj vor der Presse in Brüssel.
Die Ukraine braucht weitere 19 Flugabwehrsysteme zum Schutz ihrer Energieinfrastruktur, insbesondere der Atomkraftwerke, vor russischen Raketenangriffen. Das sagte Präsident der Ukraine Wolodymyr Selenskyj in der Tagung des Europäischen Rates am Donnerstag in Brüssel.
Die Themen des Treffens mit EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen waren nach Angaben von Präsident der Ukraine Wolodymyr Selenskyj Verhandlungen über den EU-Beitritt und die Nutzung eingefrorener Vermögenswerte Russlands. Auch die Prioritäten der neuen Kommission wurden erörtert, schrieb der ukrainische Staatschef im Onlinedienst Telegram.
Bei einem russischen Drohnenangriff auf das Dorf Nowoworonzowka in der südukrainischen Region Cherson sind fünf Menschen verletzt worden. Das teilte die militärische Administration der Region Cherson auf Telegram mit.
Der Oberbefehlshaber der ukrainischen Streitkräfte Olexandr Syrskyj hat den britischen Chief of the Defence Staff und den Befehlshaber der Armee Tony Radakin über die Lage an der Front informiert. Die Lage sei „äußerst schwierig“, teilte der General nach dem Telefongespräch auf Telegram mit.
Die Ukraine hat in der Nacht zum Donnerstag die Ölraffinerie Nowoschachtinsk in der russischen Rostow am Don angegriffen. Für den Angriff wurden Drohnen und Raketen aus ukrainischen Produktion eingesetzt, sagte eine gut informierte Stelle im Sicherheitsdienst SBU gegenüber Ukrinform.
In der südukrainischen Stadt Nikopol sind vier Menschen durch russischen Artillierieangriff verletzt worden. Das teilte der Leiter der militärischen Administration der Region Dnipropetrowsk, Serhij Lysak, auf Telegram mit.
In den vorigen 24 Stunden, am 18. Dezember kam es zu 250 Gefechten zwischen den Verteidigungskräften der Ukraine und russischen Besatzern an der Front. Besonders intensiv wird am Frontabschnitt Pokrowsk gekämpft.
In der Region Charkiw erlitten vier Menschen am 18. Dezember durch russische Angriffe Verletzungen.