Krieg: Drei Zivilisten binnen 24 Stunden getötet und sechs verletzt
In den letzten 24 Stunden sind in der Ukraine drei Tote und sechs Verletzte durch die russische Invasion registriert worden.
19 November 2022
In den letzten 24 Stunden sind in der Ukraine drei Tote und sechs Verletzte durch die russische Invasion registriert worden.
In der Nacht haben die Russen fünf Raketen S-300 auf einen der Bezirke von Region Saporischschja abgefeuert, lässt die regionale Staatsanwaltschaft von Saporischschja auf Facebook mitteilen, berichtet Ukrinform.
Das Kommando der ukrainischen Luftwaffe hat einen Abschuss des russischen Kampfflugzeuges Suchoi Su-35 mit einem norwegischen Flugabwehrsystem Nasams (Norwegian Advanced Surface-to-Air Missile Systems) dementiert.
Im vorläufig besetzten Nowoajdar der Region Luhansk wurde die Bewegung einzelner Einheiten russischer Truppen festgestellt, die aus Richtung Cherson verlegt wurden, ließ die regionale Militärverwaltung von Oblast Luhansk auf Telegram berichten.
EU Advisory Mission(EUAM) übergab der Kriminalpolizei der Region Cherson moderne IT-Ausrüstung zur Feststellung und Untersuchung von Kriegsverbrechen der russischen Armee.
In die Stadt Cherson ist der erste Zug seit dem russischen Überfall am 24. Februar angekommen.
Russische Truppen haben nach offiziellen Angaben schon 437 Kinder in der Ukraine getötet und 837 verletzt, lässt das Amt der Generalstaatsanwaltschaft der Ukraine im Online-Dienst Telegram berichten.
In der Nähe der Stadt Bachmut in der Oblast Donezk ist das russische Kampfflugzeug Suchoi Su-35 abgeschossen worden.
Nach einem Raketenangriff auf die Stadt Saporischschja ist in einem Stadtbezirk die Fernwärmeversorgung unterbrochen.
Die Polizei in der Region Charkiw hat bereits mehr als ein halbes Tausend Strafverfahren nach dem Artikel „kollaborative Aktivität“ eingeleitet und 25 Orte entdeckt, an denen das russische Militär Ukrainer gefoltert hatte.
Vom 10. bis 16. Ukraine sind in Krankenhäuser der besetzten Stadt Horliwka in der Ostukraine rund 500 russische Soldaten aus dem Raum Majorsk gebracht worden. Viele von den Verletzten sind die zuvor mobilisierten Reservisten, teilte der Generalstab der ukrainischen Streitkräfte in seinem Lagebericht am 19. November (Stand: 06:00 Uhr) auf Facebook mit.
Die Kampfverluste der russischen Truppen vom 24. Februar bis 19. November werden auf etwa 83.880 (+420) getötete Invasoren geschätzt.
In der Nacht befeuerte die feindliche Armee mit Mehrfachraketenwerfern „Grad“ und schwerer Artillerie den Bezirk Nikopol, teilte der Leiter der Militärverwaltung von Region Dnipropetrowsk, Walentyn Resnitschenko, auf Telegram mit, berichtet Ukrinform.
Am 18. November töteten russische Truppen in der Region Donezk einen Zivilisten, teilte Pawlo Kyrylenko, Leiter der Donezker Militärverwaltung, auf Telegram mit, berichtet Ukrinform.
Russland versuche jetzt, einen kurzen Waffenstillstand zu erreichen, um wieder Kräfte zu sammeln, also werde der Krieg auf diese Weise nicht wirklich beendet werden, erklärte der Präsident der Ukraine, Wolodymyr Selenskyj, in seiner Videoansprache an die Teilnehmer des Internationalen Sicherheitsforums in Halifax.
18 November 2022
Die russischen Besatzer haben in den letzten 24 Stunden die Ukraine fünfmal mit Raketen attackiert und zehnmal Feuer mit Mehrfachraketenwerfern eröffnet, wie der Generalstab der ukrainischen Streitkräfte in seinem Lagebericht am 18. November (Stand: 18:00 Uhr) auf Facebook mitteilte.
In die Stadt Nowoaidar in der Region Luhansk sind nach Angaben des ukrainischen Generalstabs einige Einheiten der russischen Truppen aus dem Raum Cherson verlegt. Das teilte der Generalstab in seinem Lagebericht am 18. November (Stand: 18:00 Uhr) mit.
Präsident der Ukraine Wolodymyr Selenskyj und sein türkischer Amtskollege Recep Tayyip Erdogan haben in einem Telefonat die Verlängerung des Getreideabkommens begrüßt.
Experten aus der Ukraine sind schon am Einschlagsort einer Rakete in polnischen Dorf Przewodow im Einsatz. Das gab der Außenminister der Ukraine Dmytro Kuleba auf Twitter bekannt und bedankte sich bei der polnischen Seite für die Gewährung des Zugangs.
Präsident der Ukraine Wolodymyr Selenskyj ist in Kyjiw mit dem Vizepräsidenten der EU-Kommission, Valdis Dombrovskis, zu Gesprächen in Kyjiw zusammengetroffen.
Die Staatsanwaltschaft hat Ermittlungen wegen der Erschießung von sieben Menschen in der Region Cherson durch das russische Militär aufgenommen. Die Ermittler untersuchten den Tatort, teilte das Büro des Generalstaatsanwalts mit.
In Wilnjansk, unter den Trümmern des Hauses, wo die Rakete traf, wurden 10 Tote geborgen, davon drei Kinder.
Präsident Wolodymyr Selenskyj hat Änderungen an Zusammensetzung der Stawka der Stawka, des Hauptquartiers des Kommandos des Obersten Befehlshabers vorgenommen.
Die vor kurzem befreite Region Cherson wird die Hilfe in erster Linie aus den Oblasten Mykolajiw, Odessa und Dnipropetrowsk erhalten. Das teilte der stellvertretende Leiter des Präsidialbüros Kyrylo Tymoschenko mit.
Die Slowakei habe eine weitere Selbstfahrlafette Zuzana 2 an die Ukraine übergeben.
Ein russischer Marschflugkörper, der am Mittwoch über Kyjiw abgefangen wurde, wurde mit einer Attrappe des Nukleargefechtskopfs auf die Hauptstadt abgefeuert. Das teilt die Abteilung für strategische Kommunikationen der ukrainischen Streitkräfte unter Berufung auf das ukrainische Militärportal Defence Express im Messengerdienst Telegram mit.
Bei einem Beschuss der Stadt Wilnjansk in der Oblast Saporischschja am Donnerstag sind neun Menschen ums Leben gekommen.
Im vorübergehend besetzten Lyssytschansk werden Kollaborateure in leeren Wohnungen untergebracht.
Die ukrainische Armee hat vom 24. Februar bis 18. November 2022 etwa 83.460 russische Soldaten, 350 davon in den letzten 24 Stunden getötet. Das teilte der Generalstab der ukrainischen Streitkräfte auf seiner Facebook-Seite mit.
Die russischen Besatzer setzten ihre Angriffsoperationen im Raum Bachmut, Awdijiwka und Nowopawlika in der Ostukraine fort. Am linken Ufer des Dnipro baut der Feind Befestigungsanlagen weiter aus, teilte der Generalstab der ukrainischen Streitkräfte in seinem Lagebericht am 18. November (Stand: 06:00 Uhr) auf Facebook mit.