Krim: Teil des besetzten Sewastopol ohne Stromversorgung
Ein bedeutender Teil der Hafenstadt Sewastopol auf der Krim ist nach Explosionen in der Nacht zum Freitag ohne Stromversorgung. Das berichtet der Telegram-Kanal Crimeanwind.
17 Mai 2024
Ein bedeutender Teil der Hafenstadt Sewastopol auf der Krim ist nach Explosionen in der Nacht zum Freitag ohne Stromversorgung. Das berichtet der Telegram-Kanal Crimeanwind.
In den vergangenen 24 hat die ukrainische Armee im Raum Pokrowsk 41 feindliche Attacken abgewehrt. Das teilte der Sprecher der operativ-strategischen Truppengruppierung „Chortyzja“, Nasar Woloschyn, im Fernsehen mit.
In den letzten 24 Stunden hat die russische Armee 15 Siedlungen in der Region Cherson unter Beschuss genommen. Zwei Menschen kamen dabei ums Leben, sechs wurden verletzt, wie der Leiter der militärischen Administration der Region, Olexandr Prokudin, auf Telegram mitteilte.
Nach einem Drohnenangriff in der Nacht zum Freitag hat es zu einem Brand in einer Ölraffinerie in der russischen Tuapse gekommen. Das berichtet der Telegram-Kanal Astra.
In der russischen Hafenstadt Noworossijsk waren in der Nacht zum Freitag Explosionen zu hören. Das berichtete der russische Telegram-Kanal Astra unter Berufung auf Stadteinwohner.
Die gesamten personellen Verluste der russischen Armee vom 24. Februar 2022 bis 17. Mai 2024 liegen bei 489.870 Soldaten. In den letzten 24 Stunden verloren die Besatzern 1410 Personen, teilte der Generalstab der ukrainischen Streitkräfte auf seiner Facebook-Seite mit.
Die Flugabwehr hat in der Nacht zum 17. Mai 20 von 20 russischen Angriffsdrohnen vom Typ Shahed-131/136 abgeschossen. Die russischen Truppen feuerten die Drohnen aus der Gegend um die russische Stadt Primorsko-Achtarsk und aus der Region Kursk, teilte der Befehlshaber der Luftstreitkräfte, Generalleutnant Mykola Oleschtschuk, auf Telegram mit.
16 Mai 2024
In den vergangenen 24 Stunden hat es an der Front 87 Gefechte zwischen den ukrainischen und russischen Truppen gegeben. Im Raum finden die Kämpfe vor allem bei Lypzi und Wowtschansk statt, teilte der Generalstab am 16. Mai 2024 in seinem Lagebericht (Stand: 19:30 Uhr) auf Facebook mit.
Präsident Wolodymyr Selenskyj hat sich am Donnerstag in Charkiw mit Soldaten der 92. Sturmbrigade getroffen und sie mit staatlichen Orden ausgezeichnet. Das wird auf der Webseite des Staatschefs mitgeteilt.
Die Sondereinheit der Nationalgarde „Omega“ haben mit FPV-Drohnen und Bombendrohnen 20 russische Soldaten liquidiert. Das teilte der Sprecher der Nationalgarde Ruslan Musytschuk mit.
In der Ukraine gelten seit der russischen Invasion 2021 Kinder als vermisst (Stand: 16.05.2024). Das teilte die Nationale Polizei auf Facebook mit.
Das dänische Außenminister Lars Løkke Rasmussen hat am Donnerstag ein neues militärisches Hilfspaket im Wert von 750 Millionen Euro angekündigt.
Die Ukraine braucht zusätzliche Flugabwehrsysteme vom Typ „Patriot" zum Schutz der Stadt Charkiw vor russischen Angriffen. Das sagte der Staatschef gegenüber dem US-TV-Sender ABC News, dessen Team ihn bei einem Besuch in ein militärisches Krankenhaus in Charkiw begleitete.
In einem Dorf der Gemeinde Wowtschansk sind fünf Menschen durch russischen Beschuss mit Streumunition verletzt worden. Das teilte der Chef der militärischen Administration der nordöstlichen Region Charkiw, Oleh Synjehubow, auf Facebook mit.
Die Soldaten der 13. Brigade der Nationalgarde „Khartiia“ haben einen russischen Angriff beim Dorf Lypzi in der Region Charkiw zurückgeschlagen. Das meldet die Nationale Garde der Ukraine auf Telegram.
Die ukrainische Armee hat Gegenangriffe bei der Stadt Wowtschansk in der Region Charkiw durchgeführt. Das teilte der Generalstab am 16. Mai 2024 in seinem Lagebericht (Stand: 13:30 Uhr) auf Facebook mit.
Auf der vorläufig besetzten Krim wurden durch den Angriff auf den Militärflugplatz Belbek in der Nacht vom 14. auf den 15. Mai zwei MiG-31-Flugzeuge, ein S-400-Luftverteidigungssystem und ein Treibstofflager getroffen.
Am vergangenen Tag, dem 15. Mai, beschoss die russische Armee 2.206 Mal die Region Donezk, Einschläge wurden in sechs Ortschaften registriert, ließ die Polizei der Region berichten.
Im nördlichen Teil von Wowtschansk nehmen russische Invasoren Anwohner gefangen und erschießen sie.
In Richtung Charkiw entdecken die Verteidigungskräfte feindliche Konzentrationspunkte und liquidieren sie und hindern die Russen somit, im nördlichen Teil von Wowtschansk Fuß zu fassen.
Im Einsatzgebiet der Verteidigungskräfte des Südens haben die ukrainischen Verteidiger am vergangenen Tag sieben feindliche Angriffe am linken Dnjepr-Ufer und 23 Angriffe in Richtung Orichiw abgewehrt, ließen die Verteidigungskräfte der Südukraine im Kurznachrichtendienst Telegram melden.
In der Nacht und am Morgen des 16. Mai beschossen russische Truppen sechs Mal die Grenzgebiete und Siedlungen der Region Sumy, ließ die Militärverwaltung der Region Sumy auf Telegram melden.
Am vergangenen Tag beschoss die russische Armee 7 Siedlungen in der Region Saporischschja 260 Mal.
12 Hochhäuser und 11 Privatgebäude, eine medizinische Einrichtung, Kindergarten und Privatautos wurden am vergangenen Tag in der Region Cherson durch Beschuss beschädigt und 19 Menschen verletzt, teilte Oleksandr Prokudin, Leiter der Chersoner Militärverwaltung, auf Telegram mit, berichtet Ukrinform.
Am 15. Mai töteten russische Truppen in der Region Donezk zwei Zivilisten, teilte Wadym Filaschkin, der Leiter der Donezker Militärverwaltung, auf Facebook mit, berichtet Ukrinform.
Die Gesamtkampfverluste der russischen Truppen vom 24. Februar 2022 bis 16. Mai 2024 werden auf etwa 488.460 (+1.520 am vergangenen Tag) getötete und verwundete Invasoren geschätzt.
15 Mai 2024
Russische Truppen haben nach offiziellen Angaben schon 546 Kinder in der Ukraine getötet und 1341 verletzt, lässt das Amt der Generalstaatsanwaltschaft der Ukraine auf Telegram berichten.
Seit Beginn der umfassenden Invasion Russlands in der Ukraine wurden insgesamt mehr als 3.000 Objekte und kulturelle Einrichtungen durch russische Angriffe zerstört und beschädigt, und für die Wiederherstellung des gesamten kulturellen Erbes werden mehr als 3 Milliarden US-Dollar benötigt.
Außenminister Dmytro Kuleba erinnerte heute auf einer mit US-Außenminister Antony Blinken gemeinsamen Pressekonferenz in Kyjiw die Partner noch einmal daran, dass jede Verzögerung bei der Lieferung von Waffen und Munition zum Verlust von Positionen der Streitkräfte der Ukraine an der Front führt.
Die operative Situation rund um die Stadt Wowtschansk in der Region Charkiw ist weiterhin schwierig, verändert sich jedoch dynamisch.