Situation in Regionen: Gefechte bei Kyjiw und in Tschernihiw, Angriffe auf Regionen Luhansk, Donezk und Charkiw
Russische Truppen beschießen mit schweren Waffen das ganze Gebiet der Region Luhansk. Getötet wurden zumindest sieben Menschen.
31 März 2022
Russische Truppen beschießen mit schweren Waffen das ganze Gebiet der Region Luhansk. Getötet wurden zumindest sieben Menschen.
In der Oblast Donezk sind bei russischen Angriffen in der Nacht zum Donnerstag 11 zivile Personen, darunter vier Kinder, verletzt worden. Weitere zwei Zivilisten wurden am Donnerstagmorgen verletzt, teilte der Leiter der militärischen Administration der Oblast Donezk, Pawlo Kyrylenko, im Fernsehsender auf Telegram mit.
Bei einem russischen Beschuss ist am Mittwoch in der ostukrainischen Stadt Lysytschansk eine kleine Tochter ums Leben gekommen. Ihr älterer Bruder wurde schwer verletzt, teilte der Leiter der militärischen Administration der Oblast Luhansk, Serhij Haidaj, im Fernsehsender auf Telegram mit.
Die Russische Föderation erkläre sich bereit, einen Fluchtkorridor nach Mariupol durch Berdjansk zu öffnen.
Die russischen Truppen haben vom 24. Februar bis 31. März 2022 etwa 17.500 Soldaten im Krieg in der Ukraine verloren. Das teilte der Generalstab der ukrainischen Streitkräfte auf Facebook mit.
Die Streitkräfte der Ukraine halten erfolgreich die russischen Truppen in alle Richtungen auf.
Seit Beginn des russischen Krieges gegen die Ukraine sind 148 Kinder ums Leben gekommen (Stand: 08:00 Uhr, 31. März).
Die ukrainische Artillerie hat in der Oblast Luhansk Dutzende Kriegsgeräte und ein Stab der tschetschenischen Truppen zerstört.
Die Luftstreitkräfte der Ukraine haben in den letzten 24 Stunden sieben feindliche Ziele getroffen.
Die USA haben in die Ukraine schon mehrere Transportflugzeuge von insgesamt 30 Ladungen mit Waffenhilfe geschickt.
Aufgrund der Einführung des Kriegsrechts, der bewaffneten Aggression der Russischen Föderation und der Gefahr für die staatliche Unabhängigkeit der Ukraine, ihre territoriale Integrität, beschloss die Nationalbank, ein spezielles Konto zu eröffnen, um Gelder für die Unterstützung der ukrainischen Streitkräfte zu sammeln.
30 März 2022
Das russische Militär hat einen Raketenangriff auf Dnipro verübt, teilte der Bürgermeister von Dnipro, Borys Filatow, auf Facebook mit, berichtet Ukrinform.
Der US-Geheimdienst ist der Ansicht, dass Putins Berater Angst haben, ihm die ganze Wahrheit über das Scheitern der russischen Truppen in der Ukraine sowie die schwerwiegenden Auswirkungen der Sanktionen auf die russische Wirtschaft zu sagen.
In Richtung Sloboschansk hat die Luftwaffe heute drei russische Kampfflugzeuge und ein feindliches unbemanntes Luftfahrzeug abgeschossen, ließ das Luftkommando „Ost“ auf Facebook berichten.
Eine der Kampfbrigaden der Landstreitkräfte der Streitkräfte der Ukraine zerschmetterte eine Kolonne der Militärtechnik der russischen Eindringlinge, teilte der Generalstab der Streitkräfte der Ukraine auf Facebook mit, berichtet Ukrinform.
Russland konzentriere weiter seine terroristischen Kräfte auf dem Territorium von Belarus, aber man beobachte keine Angriffstruppen mit Beteiligung der weißrussischen Streitkräfte für den Angriff auf die Ukraine, sagte heute Oleksandr Motusjanyk, Sprecher des Verteidigungsministeriums der Ukraine, bei einem Briefing auf die Frage über die Ansammlung von etwa 100 Hubschraubern und anderer russischer Militärtechnik in der Region von Brest für einen weiteren Angriff auf die Ukraine, berichtet ein Ukrinform-Korrespondent.
Trotz der Erklärungen der Russen in Istanbul, seine militärischen Aktivitäten in der Region Kyjiw und bei Tschernihiw "radikal" zu verringern, sei derzeit kein Abzug russischer Truppen zu verzeichnen. Der Feind gebe die Versuche nicht auf, Kyjiw und Tschernihiw zu erobern.
In Mykolajiw wurden aus den Trümmern des Gebäudes der Regionalstaatsverwaltung 14 Leichname geholt, eine Person ist auf der Intensivstation des Krankenhauses gestorben.
Die 128. Separate Berg-Transkarpatien-Brigade habe einen feindlichen Kampfpanzer T-72 vernichtet.
Russische Schiffe manövrieren am 30. März weiter in der Nähe von Odessa, die Gefahr einer Landung feindlicher Truppen bleibt bestehen.
Die Verteidiger der Ukraine in der Region Tschernihiw haben ein Versorgungsfahrzeug mit einer Logistikeinheit der russischen Invasoren zerschlagen, ließ das Einsatzkommando „Nord“ auf seiner Facebook-Seite mitteilen, berichtet Ukrinform.
.Ein ukrainischer Kampfjet habe am Himmel über der Region Chmelnyzkyj eine gegnerische Rakete abgeschossen. Die russischen Truppen hätten sie in der Nacht zum 30. März auf die zivile Infrastruktur abgefeuert.
In dem vom russischen Aggressor beschossenen Lysytschansk fanden die Retter des Staatlichen Katastrophenschutzdienstes einen toten Mann unter den Trümmern, gerettet wurden fünf Menschen und acht in Sicherheit evakuiert. Die Rettungsarbeiten gehen weiter.
Keine Anklage gegen die Ukraine wegen angeblich unmenschlicher Behandlung der Russen, die während der russischen Invasion in der Ukraine gefangen genommen wurden, wurde bestätigt. Alle diese Berichte seien ein Versuch der Manipulation der öffentlichen Meinung seitens des Aggressor-Lands.
Für Mittwoch, den 30. März wurde über die Einrichtung von drei humanitären Korridoren für Evakuierung von Menschen vereinbart.
In der Nacht vom 29. auf den 30. März verübten russische Invasoren Luftangriffe auf Nischyn (eine Stadt in der Oblast Tschernihiw) und beschossen Tschernihiw, teilte der Leiter der Tschernihiwer regionalen Militärverwaltung, Wjatscheslaw Tschaus, in seiner Videoansprache auf Facebook mit, berichtet Ukrinform.
In der Nacht zum Mittwoch wurden am Himmel über Kyjiw Raketen abgeschossen.
Die Kampfverluste der russischen Truppen vom 24. Februar bis 30. März werden auf etwa 17.300 Menschen geschätzt.
Russische Streitkräfte haben nachts dreimal auf Industrieobjekte in der Region Chmelnyzkyj geschossen.
Russische Truppen haben bereits 145 Kinder in der Ukraine getötet und 222 verletzt, lässt das Amt der Generalstaatsanwaltschaft der Ukraine im Online-Dienst Telegram berichten.