Marinesprecher: Russland steht vor Mangel an Flugabwehr
Die jüngsten ukrainischen Angriffe auf Startplätze für Drohnen in der Nähe des Militärflugplatzes Hwardijske auf der Krim sowie mehrerer Pantsir- Flugabwehrsysteme würden demnach auf eine allmähliche Schwächung der russischen Flugabwehr hinweisen.
Der Luftraum über Russland werde deswegen immer unsicherer, denn die zuverlässigen Flugabwehrsysteme würden in der Nähe der Residenzen von Putin konzentriert.
Nach der Meinung von Pletentschuk werde das Defizit nur noch wachsen. Jedes zerstörte „Panzir“ – Flugabwehrsystem stelle demnach eine weitere Lücke in der gegnerischen Luftverteidigung dar.
„Jede solche Lücke bedeutet, dass nach der Zerstörung der Flugabwehr als Nächstes das zerstört wird, was sie geschützt hat“, betonte er.
Die ukrainischen Streitkräfte werden demnach auch weiterhin russische Flugabwehrsysteme zerstören, da dies für die Durchführung anderer Aktionen von großer Bedeutung sei.
Ukrainische Einheiten haben am 3. November und in der folgenden Nacht zwei russische Flugabwehrsysteme vom Typ „Pantsir“ getroffen. Die Systeme kombinieren Flugabwehrraketen mit Maschinenkanonen und dienen dem Schutz vor Flugzeugen, Raketen und Drohnen.