Selenskyj: Moskau sollte nicht mit Annahme in Winter gehen, ungestraft Ukraine terrorisieren zu können
Laut dem Präsidenten traf heute Morgen eine russische Drohne ein Wohnhochhaus in Kyjiw. Es gab Verletzte.
„Wie immer arbeiteten unsere Rettungskräfte schnell: Das Feuer ist inzwischen gelöscht“, so das ukrainische Staatsoberhaupt.
„In der Nacht wurde der internationale Grenzübergang „Starokosache“ an der Grenze zu Moldau in der Region Odessa angegriffen. Sein Betrieb wurde eingestellt. Leider kamen zwei Menschen ums Leben, drei weitere wurden verletzt, sechzehn wurden von Rettungskräften evakuiert. Mein Beileid an die Angehörigen und Freunde der Getöteten“, betonte der Präsident.
Selenskyj berichtete außerdem, dass die Beseitigung der Folgen des russischen Angriffs in den Regionen Dnipropetrowsk, Mykolajiw, Saporischschja, Charkiw, Schytomyr und Kyjiw andauert.
„Leider ist die Reaktion der internationalen Gemeinschaft auf diese Angriffe, die täglich Menschenleben fordern, unzureichend. Doch eine Reaktion ist notwendig: Moskau darf nicht in den Winter gehen und denken, es käme mit Raketen- und Drohnenterror einfach so davon“, betonte Selenskyj.
Seiner Überzeugung nach muss die Aggression hier und jetzt gestoppt werden, damit sie sich nicht weiter ausbreitet. Es sei wichtig, dass Sanktionen und Unterstützung für die Ukraine gerade darauf steuern.
„Die Partner, die helfen können, wissen, was täglich benötigt wird. Und ich danke allen, die nach besten Kräften helfen“, fügte das Staatsoberhaupt hinzu.
Heute Morgen traf eine russische Drohne ein 24-stöckiges Wohngebäude im Kyjiwer Stadtteil Darnyzkyj und verursachte Brände und die Zerstörung von Mauern. Sechs Personen wurden verletzt.