Sybiha und Wadephul erörtern Stärkung der Luftverteidigung, europäische Integration und Ernährungssicherheit
Sybiha informierte seinen deutschen Kollegen über die Folgen des russischen Raketen- und Drohnenangriffs in der vergangenen Nacht.
„Ich habe ihn über unseren dringendsten Bedarf im Bereich der Luftverteidigung informiert. Wir haben praktische Wege erörtert, wie Partner zur Sicherung des ukrainischen Luftraums beitragen können, insbesondere im Hinblick auf die Stärkung unserer Verteidigung vor dem Winter“, so der Minister.
Er betonte, dass die deutsche Unterstützung weiterhin von entscheidender Bedeutung für die Verteidigung und Widerstandsfähigkeit der Ukraine bleibe, insbesondere angesichts der Tatsache, dass „Russland erneut versucht, den kommenden Winter als Waffe zu nutzen“.
„Wir haben auch über den Beitrittsprozess der Ukraine zur EU gesprochen. Ich schätze die Unterstützung Deutschlands bei der Förderung des Beitrittsprozesses und der Eröffnung weiterer Verhandlungsclusters“, erklärte Sybiha.
Laut seinen Angaben leistet die Ukraine ihren Beitrag und setzt auf „entschlossene Schritte der EU“.
„Ein weiterer wichtiger Aspekt war die Ernährungssicherheit und die russischen Angriffe im Schwarzen Meer, die die sichere Funktionsfähigkeit des ukrainischen Seewegs und die Versorgung der Weltmärkte mit Lebensmitteln gefährden“, berichtete der Außenminister.
Die Gesprächspartner erörterten, wie Deutschland und andere Partner die Freiheit und Sicherheit der Schifffahrt gewährleisten und Russland daran hindern können, diese wichtige Route zu stören.
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