An der Front 263 Stürme gemeldet, Russen machen Druck in Richtung Pokrowsk

Ukrinform Nachrichten
An der Front 263 Stürme gemeldet, Russen machen Druck in Richtung Pokrowsk
An der Front kam es am vergangenen Tag, dem 08. September, zu 263 Gefechten zwischen den ukrainischen Streitkräften und den russischen Besatzern, ließ auf Facebook der Generalstab der ukrainischen Streitkräfte zur Lage an der Front am Mittwoch, dem 09. September, melden.

Gestern verübten die Russen dem Bericht zufolge auf Stellungen der ukrainischen Einheiten und Siedlungen zwei Raketenangriffe und 79 Luftangriffe mit 302 gelenkten Fliegerbomben.

Darüber hinaus feuerte der Feind 2.601 Mal mit Artillerie, darunter 42 Mal mit Mehrfachraketenwerfern, und setzte 9.233 Kamikaze-Drohnen ein.

Unter Artilleriebeschuss standen Batschiwsk, Bessaliwka, Korenjok, Hirky, Neskutschne, Rohisne, Myschutyne, Mala Slobidka, Ulanowe, Neskutschne, Atynske, Wolfyne, Towstodubowe, Potapiwka, Sopytsch, Kosatschne, Wowkiwka, Suchodil, Kutscheriwka, Stara Huta in der Region Sumy; Chriniwka und Tschornyj Rih in der Region Tschernihiw.

Luftangriffe wurden auf Partysanske verübt.

Luftwaffe, Raketentruppen und Artillerie der ukrainischen Verteidigungskräfte griffen sieben Orte an, in denen sich Personal, Waffen und militärische Ausrüstung des Feindes konzentrierten, acht Steuerstellen für unbemannte Luftfahrzeuge und ein Artilleriegeschütze der Russen.

In Richtung Piwnitschosloboschansk und Kursk gab es zwei Angriffe des Feindes. Die Russen feuerten 79 Mal mit Artillerie. Sie verübten einen Luftangriff mit einer gelenkten Fliegerbombe.

Richtung Piwdennosloboschansk versuchten die russischen Eindringlinge zehn Mal, die Verteidigungslinien der ukrainischen Einheiten bei Staryzja, Lyman, Wowtschansk, Mala Wowtscha, Ustyniwka, Rubischne und Tschajkiwka durchzubrechen.

Richtung Kupjansk griff der Feind gestern sechs Mal in Richtung Kupjansk, Kuryliwka, Nowoosynowe und Hluschkiwka an.

Richtung Lyman versuchten die Russen elf Mal, in die ukrainischen Verteidigungslinien in den Räumen der Ortschaften Nowoseliwka, Schyjkiwka, Druscheljubiwka, Dibrowa und Lyman hineinzustoßen.

Richtung Slowjansk stoppten ukrainische Kämpfer in den letzten 24 Stunden sieben Angriffe auf die ukrainischen Stellungen bei Jampil, Krywa Luka, Kalenyki, Mykolajiwka und Raj-Oleksandriwka.

Richtung Kramatorsk gab es einen Angriff bei Jurkiwka.

Richtung Kostjantyniwka griff der Feind 17 Mal in den Räumen der Ortschaften Kostjantyniwka, Nowoseliwka, Makolajpillja, Schachowe, Sofijiwka, Kutscheriw Jar, Rusyn Jar und Illjiniwka an.

Richtung Pokrowsk stoppten ukrainische Verteidiger 49 Angriffe der russischen Besatzungstruppen in den Räumen der Ortschaften Serhijiwka, Nowyj Donbas, Nowopidhorodnje, Nowomykolajiwka, Dobropillja, Wodjanske, Myrne, Udatschne, Bilyzke, Schewtschenko, Nadija, Doroschnje, Krasnopodillja, Nowopawliwka und Hanniwka.

Richtung Oleksandriwka stürmte der Feind im Laufe des gestrigen Tages zwei Mal bei Rybne und Schewtschenko.

Richtung Huljajpilske versuchte der Angreifer neun Mal, die Stellungen ukrainischer Truppen in den Räumen von Dobropillja, Kosiwzewe, Zwitkowe, Tschariwne und Risdwjanka anzugreifen.

In Richtung Wolhynien und Polissja wurden keine Anzeichen für die Bildung feindlicher Angriffsgruppen festgestellt.

Wie berichtet wurden nach Angaben des Generalstabs der Streitkräfte der Ukraine zum heutigen Stand 1.500870 (+1480 zum Vortag) Invasoren getötet und verletzt.

Die Streitkräfte der Ukraine zerstörten außerdem seit Beginn des Angriffskrieges 12.338 (+6) Kampfpanzer, 25.290 (+5) gepanzerte Kampffahrzeuge, 49.383 (+42) Artilleriesysteme, 2.105 (+1) Mehrfachraketenwerfer, 1.613 (+1) Luftabwehrsysteme, 441 (+0) Flugzeuge, 355 (+0) Hubschrauber, 146.008 (+530) Kraftfahrzeuge und Tanks mit Treib- und Schmierstoffen, 35 (+0) Schiffe/Boote, 2 (+0) U-Boote, 506.188 (+1879) operativ-taktische Drohnen, 4.650 (+3) spezielle Fahrzeuge, 2.534 (+13) Bodenrobotersysteme. 5.103 (+33) Marschflugkörper wurden abgeschossen.

Die Angaben werden ständig aktualisiert. Die Berechnung wird durch die hohe Intensität der Kampfhandlungen erschwert.

Foto: Generalstab der Streitkräfte der Ukraine


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