Ukraine greift Chemiefabrik in der russischen Region Tula an
Nach Angaben des Telegram - Kanals „Astra“ seien in der Stadt mehrere Explosionen zu hören gewesen. In sozialen Netzwerken gab es Berichte und Videoaufnahmen von schwarzen Rauchsäulen auf dem Gelände der Chemiefabrik.
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Der regionale Gouverneur Dmitrij Miljajew sprach von „Schäden an einem Industrieunternehmen“ und an Stromleitungen.
Das für die Kriegswirtschaft wichtige Betrieb Asot ist das größte Chemiewerk Russlands, das vor allem Dünger, Ammoniak, Chlor, aber auch Bestandteile für die Produktion von Munition in Rüstungsbetrieben herstellt.
Der Angriff löste zudem einen Brand in einem Wasserkraftwerk in Nowomoskowsk aus.
Betroffen gewesen seien fast ein Dutzend Regionen Russlands, darunter auch Moskau. Nach Angaben des Bürgermeisters von Moskau Sergej Sobjanin seien in der Nacht zum Freitag 47 ukrainische Drohnen über der russischen Hauptstadt abgeschossen worden. Die russische Luftabwehr gibt an, dass insgesamt 660 ukrainischen Drohnen die in der Nacht zum Freitag abgeschossen worden seien.