Kreml verbreitet Fake über Angriffsvorbereitung der Nato gegen Russland, um weitere Eskalation zu rechtfertigen

Kreml verbreitet Fake über Angriffsvorbereitung der Nato gegen Russland, um weitere Eskalation zu rechtfertigen

Ukrinform Nachrichten
Der Kreml versucht, seine aggressiven Absichten gegenüber europäischen Staaten zu rechtfertigen, indem er Falschmeldungen über angebliche Nato- und EU-Angriffe auf Russland verbreitet.

Dies berichtete das Zentrum zur Bekämpfung von Desinformation beim Nationalen Sicherheits- und Verteidigungsrats der Ukraine bei Telegram.

Der stellvertretende Außenminister Aleksandr Gruschko erklärte früher, Nato und EU bereiten sich angeblich auf einen militärischen Konflikt mit Russland 2030 vor. Er verglich das Vorgehen des Westens mit der Operation Barbarossa – der Strategie Nazi-Deutschlands beim Angriff auf die Sowjetunion.

Das Zentrum betont, dass diese historische Parallele gezielt an die russische Bevölkerung gerichtet sei.

„Indem der Kreml den modernen Nato-Verteidigungsblock künstlich mit dem Dritten Reich vergleicht, versucht er, die russische Gesellschaft zu mobilisieren und die Bevölkerung mental auf eine mögliche Beteiligung an Kampfhandlungen gegen europäische Staaten vorzubereiten“, so Analysten.

Sie weisen darauf hin, dass diese absurden Anschuldigungen der Russischen Föderation vor dem Hintergrund von Warnungen westlicher Geheimdienste erscheinen, wonach Russland selbst bis 2030 einen bewaffneten Angriff auf die Bündnisstaaten starten könnte.

„Der Kreml versucht auf Nummer sicher zu gehen und seine aggressiven Aktionen gegen europäische Staaten als „Notwehr“ darzustellen. Der Kreml wendet wieder mal die Taktik der Verantwortungsabwälzung an, um seine eigenen Pläne zur Destabilisierung der europäischen Sicherheit zu verschleiern und eine weitere Eskalation zu rechtfertigen“, betonte das Zentrum.

Wie berichtet, erklärte der Befehlshaber des Heeres der Bundeswehr, Generalleutnant Christian Freuding, Deutschland solle sich auf einen möglichen russischen Angriff auf ein NATO-Mitgliedsland im Jahr 2029 oder sogar früher vorbereiten.

Foto: freepik


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