Geheimdienst und Polizei decken russisches Agentennetzwerk auf
Das Agentennetzwerk, das in Kyjiw und der rumliegenden Region agierte, soll von einem Mitarbeiter des russischen Militärgeheimdienstes GRU, der sich auf Spionage und Sabotage in der Ukraine spezialisiere, gesteuert worden sein.
Für Auftragsmorde habe der russische Geheimdienst vier Personen in der Ukraine angeworben und mit Waffen versogt. Die Kommunikation erfolgte über ausländische Messenger- Dienste.

Alle Mitglieder des Agenturnetzwerkes wurden bei der Vorbereitung eines Mordes an einem Kommandeur einer Freiwilligeneinheit von Kyjiw festgenommen.
Die Gruppe plante laut den Angaben der Polizeibehörde Sprengstoffanschläge gegen einflussreiche Personen des öffentlichen Lebens. Bei den Durchsuchungen seien Waffen, SIM- Karten und Handys mit Beweismaterial konfisziert worden

Den Verdächtigen drohe nun eine Freiheitsstrafe von mindestens 10 Jahren und eine Beschlagnahmung des Vermögens.
