EU - Außenminister gedenken der Opfer des Massakers von Butscha

EU - Außenminister gedenken der Opfer des Massakers von Butscha

fotos
Ukrinform Nachrichten
Die EU-Außenbeauftragte Kaja Kallas und die Außenminister der EU-Staaten haben bei einem Besuch in der Ukraine der Opfer des Massakers von Butscha vor vier Jahren gedacht. Bei einer Zeremonie im Kyjiwer Vorort stellten sie Kerzen vor eine Gedenkwand.

„Leider sind das keine einzelnen Verbrechen, sondern ein Lehrbuch, von dem sich Russland an jedem Ort, den es einnimmt, leiten lässt. Das soll man immer bedenken. Deswegen liegt der Fokus unsers Besuches darauf, dass die Frage der Verantwortung Russlands auf der Tagesordnung bleibt“, sagte Kallas. 1 / 16

Heute vor vier Jahren wurde der Vorort von Kyjiw nach fünf Wochen Besatzung wieder befreit.

Nach dem Rückzug russischer Truppen aus Butscha wurden dort Hunderte Leichen entdeckt. Laut ukrainischen Behördenangaben wurden während der russischen Besatzung der Stadt und der rumliegenden Gemeinden  582 Menschen getötet. Die meisten von ihnen wurden erschossen oder zu Tode gefoltert. Die Stadt wurde zum Synonym für die Brutalität der russischen Armee.

„Die starke europäische Präsenz zeigt, dass es unausweichlich ist, Russland für seine Gräueltaten zur Rechenschaft zu ziehen. Eine umfassende Aufklärung der russischen Verbrechen ist lebenswichtig, um die Gerechtigkeit in Europa wiederherzustellen", schrieb zuvor der ukrainische Außenminister Andrij Sybiha auf X. .

Laut Kallas arbeite die Europäische Union daran, Hindernisse zu überwinden, um das 20. Sanktionspaket gegen Russland bei der nächsten Sitzung des Europarates zu verabschieden.

„Ja, es gibt bestimmte Hindernisse auf dem Weg zum 20. Sanktionspaket sowie in Bezug auf die Auszahlung des Darlehens. Die Arbeit an derer Beseitigung dauert an und ich kann heute  leider keine guten Nachrichten mitteilen. Wir sind immer noch dran und hoffen, dass eine entsprechende Entscheidung bei der nächsten Sitzung des Europarates getroffen wird“, sagte die EU - Außenbeauftragte. 

Foto: Sybihа/X


Let’s get started read our news at facebook messenger > > > Click here for subscribe

Bei dem Zitieren und der Verwendung aller Inhalte im Internet sind für die Suchsysteme offene Links nicht tiefer als der erste Absatz auf „ukrinform.de“ obligatorisch, außerdem ist das Zitieren von übersetzten Texten aus ausländischen Medien nur mit dem Link auf die Webseite „ukrinform.de“ und auf die Webseite des ausländisches Mediums zulässig. Texte mit dem Vermerk „Werbung“ oder mit einem Disclaimer: „Das Material wird gemäß Teil 3 Artikel 9 des Gesetzes der Ukraine „Über Werbung“ Nr. 270/96-WR vom 3. Juli 1996 und dem Gesetz der Ukraine „Über Medien“ Nr. 2849-IX vom 31. März 2023 und auf der Grundlage des Vertrags/der Rechnung veröffentlicht.

Objekt im Bereich Onlinemedien; Medien-ID R40-01421.

© 2015-2026 Ukrinform. Alle Rechte sind geschützt.

erweiterte SucheWeitere Suchkriterien ausblenden
Period:
-