Russlands Absicht, Atomwaffen in Belarus zu stationieren, ist ein Verstoß gegen Atomwaffensperrvertrag – Außenministerium

Russlands Absicht, Atomwaffen in Belarus zu stationieren, ist ein Verstoß gegen Atomwaffensperrvertrag – Außenministerium

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Ukrinform Nachrichten
Russlands Absicht, taktische Atomwaffen in Belarus zu stationieren, verstoße gegen den Atomwaffensperrvertrag, heißt es in der Erklärung des Außenministeriums der Ukraine.

Darüber berichtet Ukrinform.

„Die jüngsten Äußerungen der Russischen Föderation über die Absicht, taktische Atomwaffen auf dem Territorium von Belarus zu stationieren, sind ein weiterer provokanter Schritt des verbrecherischen Putin-Regimes, das die Grundsätze des Atomwaffensperrvertrags, die Architektur von nuklearer Abrüstung und das internationale Sicherheitssystem im Allgemeinen untergräbt“, heißt es in der Erklärung.

Das Außenministerium betont, dass Russland seine Absicht unter den Bedingungen der Fortsetzung eines nicht provozierten Angriffskrieges gegen die Ukraine und bei der Unfähigkeit, auf dem Schlachtfeld zu gewinnen, erklärt.

„Die Ukraine appelliert an die weißrussische Gesellschaft, die Verwirklichung verbrecherischer Absichten bezüglich der Stationierung von Atomwaffen auf dem Territorium von Belarus unter Verletzung seiner Verpflichtungen nach dem Atomwaffensperrvertrag nicht zuzulassen, was dieses Land noch mehr zum Geisel des Kreml machen und katastrophale Folgen für seine Zukunft haben wird“, heißt es weiter.

Das ukrainische Außenministerium appelliert an die Länder der Gruppe der Sieben und der Europäischen Union, die belarussischen Behörden vor den weitreichenden Folgen für Belarus zu warnen, falls es zustimmt, taktische Atomwaffen aus Russland auf seinem Territorium zu aufzunehmen.

„Die Ukraine erwartet von Großbritannien, China, den Vereinigten Staaten und Frankreich, insbesondere als ständigen Mitgliedern des UN-Sicherheitsrates, die eine besondere Verantwortung für die Nicht-Zulassung von Aggressionsdrohungen zum Einsatz von Atomwaffen haben, wirksames Handeln in Bezug auf die Bekämpfung der nuklearen Erpressung des Kremls. Wir fordern die sofortige Einberufung einer außerordentlichen Sitzung des UN-Sicherheitsrates zu diesem Zweck“, heißt es in der Erklärung.

Wie berichtet, erklärte Putin in einem Interview im russischen Staatsfernsehen am 25. März, dass Russland beabsichtigt, taktische Atomwaffen auf dem Territorium von Belarus zu stationieren.

Ihm zufolge wurde die Entscheidung über die Stationierung von Atomwaffen in Belarus getroffen, nachdem Großbritannien seine Absicht angekündigt hatte, der Ukraine Munition aus abgereichertem Uran zu liefern. Solche Munition gehört nicht zu Atomwaffen.


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