Vor dem Hintergrund der Angriffe auf Tanker stellt Russland Schifffahrt durch Asow-Don-Seekanal ein
Darüber berichtete Reuters unter Berufung auf Quellen.
Nach Angaben des Gesprächspartners haben russische Grenzschutzbeamte die Reedereien darüber informiert, dass ab 18:10 Uhr am Freitag (Ortszeit) werden keine Anträge auf Durchfahrt durch die Straße von Kertsch, die das Asowsche Meer und das Schwarze Meer verbindet, angenommen. Die Grenzschutzbeamten sind dem russischen Föderalen Sicherheitsdienst (FSB) unterstellt.
Wann die Einschränkung aufgehoben wird, ist nicht unklar.
Die führenden Getreideproduktionsregionen Russlands – die Regionen Rostow und Krasnodar – liegen am Asowschen Meer. Der zweitgrößte Hafen des Landes in der Schwarzmeerregion liegt in der Straße von Kertsch.
Die Weizenpreise an der Euronext-Börse stiegen am Freitag um 4 Prozent auf ein Sechswochenhoch vor dem Hintergrund der Marktgerüchte über eine mögliche Einstellung der Schifffahrt durch das Asowsche Meer.