Russland greift weiter aus seinem Territorium grenznahe Gebiete der Ukraine an
Der Feind nimmt weiter aus der Russischen Föderation grenznahe Gemeinden der Regionen Sumy, Tschernihiw und Charkiw unter Beschuss.
10 August 2022
Der Feind nimmt weiter aus der Russischen Föderation grenznahe Gemeinden der Regionen Sumy, Tschernihiw und Charkiw unter Beschuss.
Die russischen Besatzer haben in der Nacht zum Mittwoch die Stadt Mykolajiw und die Gemeinden der Oblast Mykolajiw beschossen. Es wurden Wohnhäuser, ein Werk, Lager, ein Transportunternehmen beschädigt, es brannten Felder und Wälder, teilte die militärische Administration der Oblast auf Facebook mit.
Die russischen Besatzer versuchen, eine Offensive in Richtung Donezk – Pisky wiederaufzunehmen. Die Kämpfe halten dort an, teilte der Generalstab der ukrainischen Streitkräfte in seinem Lagebericht am 10. August (Stand: 06:00 Uhr) auf Facebook mit.
Nach dem Beschuss der Stadt Marhanez in der Oblast Dnipropetrowsk sind in einem Krankenhaus zwei Menschen ihren Verletzungen erlegen.
Die ukrainischen Truppen haben vom 24. Februar bis 10. August 2022 etwa 42.800 russische Soldaten getötet. Das ist 160 Soldaten mehr als am Vortag, teilte der Generalstab der ukrainischen Streitkräfte auf seiner Facebook-Seite mit.
Die russische Armee hat im Rajon Nikopol, Oblast Dnipropetrowsk, elf Menschen getötet und 13 verletzt. Der Feind griff den Rajon zweimal mit „Grad“-Raketenwerfern und feuerte 80 Raketen bewusst auf Wohngebiete in den Gemeinden Marhanez und Myrowe ab, wie der Leiter der militärischen Administration der Oblast Dnipropetrowsk, Walentyn Resnitschenko, auf Telegram mitteilte.
09 August 2022
In den Kämpfen in Richtung Donezk haben die Marinesoldaten vier russische Invasoren vernichtet.
Derzeit gelten 208 ukrainische Kinder in der Ukraine als vermisst.
Die Soldaten der Brigade von Fürst Wolodymyr Monomach zerstörten einen russischen Mannschaftstransportwagen BTR-82 und zehn Eindringlinge.
Die „Behörden“ der Krim bestätigten die Explosionen im Raum von Nowofedoriwka, wo sich der russische Militärflugplatz befindet, und es wurden „Krankenwagen“ dorthin geschickt.
Die Leichen von 17 weiteren toten Soldaten wurden in die Ukraine zurückgebracht.
In der Region Cherson sind im Raum von Henitschesk (eine Stadt in der südukrainischen Oblast Cherson am Asowschen Meer — Red.), die in der Nähe der besetzten Krim liegt, feindliche Munition detoniert.
Die Streitkräfte der Ukraine haben 50 neue türkische Schützenpanzerwagen Kirpi erhalten, noch 150 Wagen werden geliefert.
Die Polizei leitete Strafverfahren ein, dass russische Truppen in der Nacht auf den 9. August erneut Charkiw angriffen haben.
In Nikopol (eine Großstadt in der Oblast Dnipropetrowsk im Süden der Ukraine — Red.) wurden ein Mehrfamilienhaus, Gebäude von vier Unternehmen und eine Gasleitung durch den nächtlichen Beschuss der russische Truppen beschädigt, ließ der Pressedienst der Nationalpolizei der Ukraine im Online-Dienst Telegram mitteilen, berichtet Ukrinform.
In den letzten 24 Stunden hat die Polizei 62 Angriffe der russischen Invasoren auf die Region Sumy gezählt. Eine Frau ist gestorben.
In der Region Cherson plant der russische Aggressor eine Säuberung in der Stadt Skadowsk.
In der Region Donezk haben die Russen 27 Bombenangriffe verübt - eine Schule, eine Verteilungsstelle für humanitäre Hilfe und Zivilwohnungen gerieten unter Beschüsse, ein Kind war unter den Verwundeten.
Im zeitweise besetzten Melitopol ertönten heute nachts und morgens Explosionen auf dem Militärstützpunkt der Besatzer, teilte der Bürgermeister von Melitopol, Iwan Fjodorow, im ukrainischen Fernsehen, berichtet Ukrinform.
Außenminister Dmytro Kuleba erwartet das nächste Sanktionspaket der Europäischen Union gegen Russland schon im Herbst, nach dem Start der aktiven politischen Saison in der EU.
Die Kampfverluste der russischen Truppen vom 24. Februar bis 09. August werden auf etwa 42.640 (+300) getötete Invasoren geschätzt.
Der Präsident der Ukraine, Wolodymyr Selenskyj, hat in seiner Videobotschaft die internationale Gemeinschaft aufgefordert, die Sanktionen gegen die Russische Föderation für die Drohung einer nuklearen Katastrophe, die von ihr ausgeht, zu verschärfen.
In den letzten 24 Stunden am 8. August hätten russische Soldaten in der Region Donezk drei Zivilisten getötet. 19 weitere erlitten Verletzungen
In den 24 vergangenen Stunden hätten die ukrainischen Verteidiger in Richtung Süden 23 Soldaten der Russischen Föderation vernichtet. Sie zerstörten ein russisches Kurzstrecken- Flugabwehrraketen -System Panzir S-1, einen Panzer T-72, eine selbstfahrende Haubitze Msta-S und 5 Fahrzeuge einschließlich gepanzerter Kampffahrzeuge.
08 August 2022
Eine Attacke der Russen in Richtung der Ortschaften Awdijiwka und Pisky ist gescheitert. Der Feind zog sich unter dem Feuer der ukrainischen Armee zurück, teilte der Generalstab der ukrainischen Streitkräfte in seinem Lagebericht am 08. August (Stand: 18:00 Uhr) auf Facebook mit.
Sanktionen gegen die gesamte Nuklearindustrie der Russischen Föderation sollten so schnell wie möglich verhängt werden, insbesondere wegen russischer Drohungen gegen das Kernkraftwerk Saporischschja, erklärte der Leiter des Büros des Präsidenten der Ukraine, Andrij Jermak, im Online-Dienst Telegram, berichtet Ukrinform.
Die Gesellschaftswiderstandsbewegung „Gelbes Band“ fordert auf, sich zu mobilisieren und die Abhaltung eines Pseudo-Referendums in den vom russischen Militär besetzten Gebieten der Ukraine zu vereiteln, und macht darauf aufmerksam, dass der Feind seine Aufmerksamkeit auf die Kleinstädte der Region Cherson konzentriert.
Die US-Regierung hat weitere Militärhilfen im Wert von einer Milliarde Dollar für die Ukraine angekündigt.
Das Atomkraftwerk Saporischschja hat Russland beschossen, trotz der russischen Propaganda über die Schuld der Ukraine. Die USA fordern Russland deswegen auf, jegliche Militäraktivitäten in den ukrainischen Atomanlagen oder in ihrer Nähe zu stoppen, sagte die Sprecherin des Weißen Hauses Karine Jean-Pierre.
Der Präsident der Ukraine, Wolodymyr Selenskyj, führte heute das erste Gespräch in der Geschichte der bilateralen Beziehungen mit dem Präsidenten von Botsuana, Mokgweetsi Masisi.