Russen fliegen in der Nacht Angriffe auf 12 Regionen der Ukraine – zwei Tote, 34 Verletzte
Dies teilte der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj via Facebook mit, berichtet Ukrinform.
„Die russischen „Humanisten“ haben seit Mittwochabend drei Wellen von ballistischen Raketenangriffen auf Kyjiw gestartet. Sie setzten 21 Raketen ein. Leider gab es in der Stadt eine erhebliche Anzahl von Einschlägen und Sachschäden: Wohnhäuser, Energieanlagen, Infrastruktur eines der Bahnhöfe und der U-Bahn, Einkaufszentren, Unternehmen, sogar ein Kloster. Unsere Rettungsdienste sind überall im Einsatz“, erklärte der Staatschef.
Laut dem Präsidenten "waren zwölf unserer Regionen in dieser Nacht unter russischen Angriffen. In Kyjiw und den Regionen wurden 34 Menschen verletzt, darunter fünf Kinder. Bisher sind zwei Tote bekannt".
Das Staatsoberhaupt betonte: Tatsächlich hat Russland unmittelbar nach den letzten Verhandlungen einen demonstrativen Schlag versetzt. Das bedeutet, dass sich an seiner Einstellung zu allem, was geschieht, nichts Wesentliches geändert hat.
„Es ist wichtig, auch weiterhin nach den richtigen Lösungen zu suchen, um diesen Krieg zu beenden. Doch wenn russische Raketen die Antwort auf Verhandlungen sind, muss echter Druck auf Russland ausgeübt werden, damit andere Schritte unternommen werden – Schritte zur Beendigung des Tötens. Die Stärkung der Luftverteidigung und die schnelle Lieferung von Raketen, die Fähigkeit, ballistische Raketen zu zerstören, Sanktionen wegen des Krieges - all das muss sein“, betonte Selenskyj.
Er dankte allen, die die „Situation genau so sehen und die Realität anerkennen“.
In Kyjiw kam infolge eines russischen Angriffs in der Nacht vom 22. Oktober eine Person ums Leben, 24 weitere wurden verletzt, darunter fünf Jugendliche und zwei Kleinkinder.