Selenskyj: Es ist nicht das erste Mal, dass Russen „Erfolge“ auf Schlachtfeld verkünden, die aber nicht existieren

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Selenskyj: Es ist nicht das erste Mal, dass Russen „Erfolge“ auf Schlachtfeld verkünden, die aber nicht existieren
Die russische Seite behauptet sehr oft, „Erfolge“ auf dem Schlachtfeld gegen die Ukraine erzielt zu haben, die es in Wirklichkeit nicht gibt.

Dies erklärte der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj im US-amerikanischen Fernsehsender Fox News.

„Das ist nicht das erste Mal, dass sie (die Russen – Anm. d. Red.) behaupten, erfolgreiche Operationen auf dem Schlachtfeld durchgeführt zu haben. Im Jahr 2026 haben sie keine Erfolge. Sie gewinnen nicht auf dem Schlachtfeld, also versuchen sie, uns mit jeglichem Druck aus unserem eigenen Land zu vertreiben. Das ist nicht fair. Und natürlich setzen sie massive Angriffe mit iranischen Drohnen, ballistischen Raketen usw. ein, um Chaos im Land zu stiften. Wir bleiben jedoch stark. Ja, natürlich sind die Menschen müde, und wir wollen diesen Krieg so schnell wie möglich beenden. Aber Sie verstehen, dass niemand einfach so sein Land und sein Zuhause verlassen kann. Wir sprechen davon, auf der Stelle zu bleiben, wo wir jetzt sind. Lasst uns den Weg der Diplomatie beschreiten. Es gibt eine gute Idee eines Waffenstillstands, die Präsident Trump vorgeschlagen hat, und ich unterstütze sie. Ich glaube, wir müssen dort anfangen, wo wir jetzt stehen, und den diplomatischen Weg einschlagen. Und dann werden wir auf taktischer Ebene einen Weg finden, zu einem Friedensplan usw. Das ist wichtig“, merkte Selenskyj an.

Er fügte hinzu, dass Sicherheitsgarantien für die Ukraine von größter Bedeutung seien.

„Frieden, aber mit Sicherheitsgarantien, die keinem Aggressor auch nur die geringste Chance geben, in Zukunft mit Aggression zurückzukehren. Das ist das Wichtigste für unser Volk“, betonte der ukrainische Präsident.

Seinen Worten zufolge sollte das ukrainische Parlament im Falle eines Friedensabkommens ein Referendum im Land unterstützen, in dem das ukrainische Volk über die Annahme des Abkommens entscheidet.

„Doch zuvor müssen wir Verhandlungen zwischen den Parteien führen. Verhandlungen sind unerlässlich. Der Dreierweg ist der beste, Präsident Trump mit seiner Führung, ich und der russische Präsident. Mit den Europäern wäre es noch besser, aber mindestens drei Parteien. Wenn die Russen Fragen an uns haben und wir Fragen an die Russen, insbesondere in heiklen Territorialfragen. Ich habe immer gesagt, dass ich für Verhandlungen in jedem Format und zu allen Themen offen bin, aber sprecht nicht über uns ohne uns“, betonte Selenskyj.

Wie berichtet erklärte der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj auf der Pressekonferenz in Oslo, die Ukraine habe eine klare Vorstellung davon, wie Frieden im Krieg mit Russland erreicht werden könne, und wünsche sich, dass die USA diese Ideen in Betracht zögen.

Foto: Büro des Präsidenten


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