In Petersburg treffen Drohnen Ölanlagen, Lagerhaus Ozon und VKontakte-Rechenzentrum

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Ukrinform Nachrichten
In Petersburg treffen Drohnen Ölanlagen, Lagerhaus Ozon und VKontakte-Rechenzentrum
In der Nacht auf den 18. Oktober brach infolge eines  Drohnenangriffs auf dem Gelände des Ölterminals in Sankt Petersburg ein Brand aus.

Das berichtet Ukrinform unter Berufung auf den russischen Dienst von BBC.

Dem Gouverneur von Sankt Petersburg, Aleksandr Beglow, zufolge wurde die Stadt einem Drohnenangriff ausgesetzt. Auf dem Gelände des Ölterminals sowie auf anderen Infrastrukturanlagen sei es zu einem Brand gekommen, sagte Beglow. 

Laut dem Telegrammkanal ASTRA erhielten die Einwohner von St. Petersburg keine Warnungen vor der Bedrohung durch Drohnen oder erhielten sie mit erheblicher Verzögerung. 

Laut der OSINT-Analyse von ASTRA brennt nach dem Drohnenangriff das größte Kraftstoffterminal in St. Petersburg. Auch im Krasnogwardejskij Bezirk der Stadt brannte das Öllager „Rutschji“. Nach Angaben des Kanals hat das Objekt eine Gesamtkapazität von 3.900 Kubikmetern und wird für die Lagerung und den Versand von Benzin AІ-92, AІ-95 und Diesel verwendet.

Das Unternehmen Ozon meldete einen Brand in seinem Lager in Sankt Petersburg nach einem Drohnenangriff. Es gab keine Verletzten.

Außerdem wurden in der Region Leningrad Drohnenangriffe auf das Rechenzentrum des Unternehmens VK („VKontakte“) verübt. Das Unternehmen versichert, dass seine Dienste für die Nutzer wie gewohnt verfügbar sind.

Gleichzeitig berichteten Nutzer nach einer OSINT-Analyse von ASTRA über massive Störungen bei „VKontakte“ und verwandten Diensten, nachdem das Rechenzentrum getroffen worden war. Neben dem Rechenzentrum wurde auch ein Umspannwerk beschädigt.

Außerdem traf laut Angaben von ASTRA eine Drohne eine Schrägseilbrücke über den Schiffskanal in Sankt Petersburg. Sie befindet sich etwa 4,5 km vom dortigen Ölterminal in Sankt Petersburg entfernt. Das Ausmaß der Schäden wird derzeit ermittelt.

Diese Brücke ist Teil der südlichen Stadtautobahn des Westlichen Schnellstraßendurchgangs – einer mautpflichtigen Autobahn, die den südlichen und den nördlichen Teil der Stadt miteinander verbindet.

Der Gouverneur der Region Leningrad, Aleksander Drosdenko, sagte, dass es infolge des Drohnenangriffs in der Region zu einem Notstromausfall gekommen sei und etwa 20.000 Menschen ohne Strom geblieben seien.

Erstes Fotos: Exilenova+


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