Selenskyj zu den Folgen des nächtlichen Angriffs: „die zynischste russische Attacke“
„Derzeit dauern Arbeiten zur Beseitigung der Folgen des russischen Angriffs auf die Hauptstadt und die Kyjiw- Region an. Über 600 Einsatzkräfte des Katastrophenschutzes der Ukraine sowie Polizisten sind in Kyjiw, Boryspil und Browary im Einsatz. Ich bin allen dankbar, die unseren Menschen helfen. Insgesamt sind nur in Kyiw und der Region 30 Wohnhäuser, eine Schule, ein Kinderkrankenhaus und ein Kindergarten beschädigt worden. Leider gibt es15 Todesopfer in Kyjiw“, so Selenskyj.
Er sprach den Angehörigen sein Beileid aus.
Dies sei „einer der zynischsten und massivsten“ Angriffe auf die Ukraine gewesen. Russland habe Raketen verschiedener Typen und 168 Drohnen bei der nächtlichen Attacke eingesetzt.
Die ukrainische Luftwaffe habe alle russischen „Kalibr“-Marschflugkörper sowie eine „beträchtliche“ Zahl von Drohnen abgeschossen. Die größte Gefahr stellen ballistische Raketen dar. „Und das hängt völlig von den Lieferungen der Patriot-Abwehrraketen in die Ukraine, also von unseren Verbündtetn ab“, betonte der Präsident.
Er bat erneut die westlichen Partner darum, bei der Lieferung von Abwehrraketen zu helfen.
Die Luftstreitkräfte haben nach ihren eigenen Angaben 30 Marschflugkörper, 2 Baderol - Marschflugkörper und 145 russische Drohnen, die Russland gegen die Ukraine in der Nacht gestartet hat, abgewehrt.