Ukrainische Verteidigungskräfte attackieren zwei Ölraffinerien in Russland, Stützpunkt einer Raketenbrigade und Ölterminal auf der Krim

Ukrinform Nachrichten
Ukrainische Verteidigungskräfte attackieren zwei Ölraffinerien in Russland, Stützpunkt einer Raketenbrigade und Ölterminal auf der Krim
Einheiten der ukrainischen Verteidigungskräfte haben zwei Ölraffinerien in Russland, einen Stützpunkt einer feindlichen Raketenbrigade und ein Ölterminal auf der vorübergehend besetzten Krim angegriffen.

Wie Ukrinform berichtet, meldete das der Generalstab der ukrainischen Streitkräfte auf Facebook.

In der Nacht zum 6. Juli griffen Einheiten der Verteidigungskräfte erneut die Raffinerie „Slavneft-YANOS“ in Jaroslawl an.

Im Bereich des Ziels wurden Explosionen registriert, und auf dem Gelände des Unternehmens war Rauch zu sehen.

Die Ölraffinerie in Jaroslawl („Slavneft-YANOS“) ist eine der größten Ölraffinerien in der Russischen Föderation. Die Anlage hat eine Kapazität von 15 Millionen Tonnen Öl pro Jahr. Sie produziert Benzin, Diesel und Flugbenzin, Schmierstoffe und andere Produkte, die insbesondere für die Versorgung der militärischen Logistik der Russischen Föderation benötigt werden.

Auch wurden die Ölraffinerie NOVATEK-Ust-Luga (Slobodka) und der ständige Stützpunkt der 26. Raketenbrigade der russischen Streitkräfte im Raum Luga der Region Leningrad getroffen.

Darüber hinaus wurde das Umschlagterminal für Leichtölprodukte „TES-Terminal-1“ in Kertsch angegriffen.

Das Terminal ist einer der größten Komplexe für die Lagerung und den Umschlag von Leichtölprodukten auf der vorübergehend besetzten Krim. Das Tanklager des Unternehmens dient der Annahme, Lagerung und dem Abladen von Benzin, Dieselkraftstoff und anderen Ölprodukten, unter anderem für den Bedarf der russischen Truppen in den südlichen Regionen der Ukraine.

Des Weiteren wurde eine Eisenbahnüberführung im Raum Dowschansk der Region Luhansk getroffen, die von den Russen für den Transport von Personal, Waffen, Munition und Logistikressourcen genutzt wird.

Ein Drohnendepot des Feindes im Raum Tscherwonpopiwka und eine Ansammlung militärischer Ausrüstung in der Nähe von Pysariwka in der Region Luhansk wurden ebenfalls getroffen. Das Ausmaß der Schäden wird genauer gefasst.

Foto: Generalstab


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