Selenskyj: In Kyjiw nach massivem Angriff noch immer zehn Vermisste – Suchaktion läuft weiter
„Die Notfall- und Rettungsmaßnahmen in Kyjiw dauern jetzt an den drei Orten der gestrigen russischen Angriffe noch an. Die Rettungskräfte konnten bereits einen Großteil der Trümmer räumen, aber zehn weitere Personen werden noch vermisst. Die Suchaktion wird so lange dauern, wie nötig. Zum jetzigen Stand ist bekannt, dass 30 Menschen infolge des gestrigen Angriffs auf Kyjiw ums Leben gekommen sind. Mein Beileid an alle Angehörigen und Freunde. Fast hundert Menschen sind verletzt worden, darunter auch Kinder“, so Selenskyj.
Er merkte außerdem an, dass die Russen gestern auch andere Regionen des Landes angegriffen hätten – in Krywyj Rih trafen sie das Gelände einer gewöhnlichen Garagengenossenschaft. Sieben Menschen seien verletzt worden, Wohnhäuser und zwei Schulen beschädigt. In der Nacht wurde ein Privathaus in der Region Charkiw angegriffen. Sechs Menschen seien verletzt worden, drei davon Kinder. Gestern Nachmittag griffen die Russen das Regionalkrankenhaus in Cherson mit Raketen an. „Sie wussten genau, worauf sie zielen, und es hatte keinerlei militärischen Sinn. Leider kam ein Arzt ums Leben, eine Krankenschwester ist auch verletzt worden. In der Nacht tötete ein Drohnenangriff auf ein Hochhaus in der Region Sumy vier Menschen, darunter eine Mutter und ihre Tochter. Mein Beileid an Angehörige und Freunde“, sagte er.