Russland setzte diese Woche über 2.300 Kampfdrohnen und 108 Raketen gegen die Ukraine ein – Selenskyj
Darüber schrieb Präsident Wolodymyr Selenskyj auf Facebook.
Er betonte, dass alle Angriffe „einfach gegen zivile Infrastruktur – Wohnhäuser und Energieanlagen“ gerichtet waren.
„Wir arbeiten täglich daran, den Schutz vor russischem Terror zu verstärken. Gestern erhielten wir einen neuen IRIS-T-Raketenkomplex. Danke Deutschland für den beständigen Beitrag zum Schutz der Bevölkerung. Dank dieser starken Unterstützung konnten Tausende von Menschenleben geschützt werden. Wir benötigen aber auch Raketen für die Luftverteidigungssysteme, um russische Angriffe reichlich abwehren zu können“, erklärte Selenskyj.
Er erinnerte außerdem daran, dass diese Woche wichtige Abkommen mit Schweden geschlossen wurden, insbesondere ein neues Unterstützungspaket zur Stärkung der ukrainischen Luftstreitkräfte mit Gripen-Kampfflugzeugen.
Auch in diesem Jahr gab es neue Beiträge zum PURL-Programm, und die Unterstützung für diese Initiative solle fortgesetzt werden, betonte der ukrainische Präsident.
„Wir zählen auch auf die USA und unsere europäischen Partner. Die ballistische Abwehr ist eine der wichtigsten Prioritäten für die Ukraine“, erklärte er.
Selenskyj hob hervor: Ein starkes Luftverteidigungssystem könne „unserer Bevölkerung mehr Schutz geben und Russland seinen letzten Vorteil nehmen“.
„Ich danke allen Partnern, die helfen und bereit sind, auf Moskaus Versuche, den Krieg auszuweiten und zu eskalieren, wirksam zu reagieren. Es ist sehr wichtig, dass man dort begreift: Die Entscheidung für den Krieg wird Konsequenzen haben. Ich bin allen dankbar, die an der Seite der Ukraine stehen“, fügte der Präsident hinzu.
Wie berichtet griff die russische Besatzungsarmee in der Nacht zum 31. Mai die Ukraine mit 229 Drohnen verschiedener Typen an, darunter „Shahed“, „Gerbera“ und „Italmas“.