Nauseda fordert bei Abschiednehmen des für Ukraine gefallenen Litauers Westen zur umfassenden Abwehr Russlands auf

Nauseda fordert bei Abschiednehmen des für Ukraine gefallenen Litauers Westen zur umfassenden Abwehr Russlands auf

Ukrinform Nachrichten
Bei der Abschiedszeremonie für den an der Front in der Ukraine gefallenen Tadas Tumas in Vilnius erklärte der litauische Präsident Gitanas Nauseda, dass Russland nur durch eine umfassende Abwehr aufgehalten werden könne.

Darüber berichtete der nationale LRT-Sender, meldet Ukrinform.

„Diejenigen, die diesen Krieg begonnen haben, sind für den Krieg und den Tod verantwortlich. Es ist unmöglich, sie durch Überreden, Überzeugen und Telefonanrufe aufzuhalten. Es gibt einen anderen Weg, der gerechter und effektiver ist – Abwehr. Abwehr auf dem Schlachtfeld und in jeder anderen Hinsicht, sowohl mit Sanktionen als auch mit völliger Isolation“, sagte Nauseda.

Diese Aussage machte er nach seiner Ankunft in der St.-Ignatius-Kirche in Vilnius, wo die Abschiedszeremonie für Tumas stattfand. „Ich bin gekommen, um das Andenken des Soldaten der Freiheit zu ehren. Wir alle wissen sehr gut, dass Litauen in dem Sinne einzigartig ist, dass unser gesamtes Volk, als eines bereit ist, die Ukraine mit aller Kraft zu unterstützen. Und besonders mutige Menschen sind bereit, dafür den höchsten Preis zu zahlen“, fügte der litauische Präsident hinzu.

Der Freiwillige der Ukrainischen Fremdenlegion Tadas Tumas mit dem Decknamen „Weleten“ fiel am 23. Februar. An diesem Tag transportierten er und sein ukrainischer Kamerad Minen an die Front in der Nähe von Bachmut, und das Auto wurde von einer russischen Drohne getroffen.

Tadas Tumas ist der erste Litauer, der in der Ukraine an der Front starb. Nach dem Abschied in Kyjiw wurden seine Überreste nach Litauen gebracht. Der Held wird am Samstag in Vilnius auf dem Antakalni-Friedhof beigesetzt.

Wie früher berichtet stellte der litauische Präsident Gitanas Nauseda fest, dass die westlichen Länder die Idee einer Truppenentsendung in die Ukraine diskutieren und aufhören sollten, in der Frage der Hilfe für Kyjiw „rote Linien“ zu ziehen.

Am 24. Februar 2022 begann Russland eine neue Kriegsphase gegen die Ukraine - eine umfassende Invasion. Seitdem beschießen und zerstören die Truppen der Russischen Föderation wichtige Objekte der Infrastruktur des Landes und befeuern massiv die Wohngebiete ukrainischer Städte und Dörfer mit Raketen, Artillerie, Mörsern, Panzern, Mehrfachraketenwerfern und ballistischen Raketen.

Das ganze Volk der Ukraine erhob sich gegen die Eindringlinge.

In der Ukraine wurde das Kriegsrecht verhängt und die allgemeine Mobilisierung ausgerufen.

Russlands Aggression gegen die Ukraine hat auf eine geschlossene Reaktion der Europäischen Union und der gesamten zivilisierten Weltgemeinschaft gestoßen, die harte Sanktionen gegen Russland verhängten, der Ukraine erhebliche politische, wirtschaftliche, finanzielle und militärische Unterstützung gewähren und Millionen von Ukrainern, die vor dem Krieg fliehen, aufnehmen.

Die Streitkräfte der Ukraine und territoriale Verteidigungseinheiten wehren sich heldenhaft gegen die russischen Invasoren und fügen dem Feind bei der Abwehr der Angriffe auf die Ortschaften und bei Gegenoffensiven schwere Verluste an Personal und Technik zu.

Die Ukraine hat die Russische Föderation beim Internationalen Gerichtshof der Vereinten Nationen in Den Haag offiziell verklagt.

Die russische Armee hatte in der Nacht auf den 6. Juni 2023 den Staudamm des Wasserkraftwerks Kachowka gesprengt. Gegen Mittag stand fast die gesamte Station unter Wasser.

Foto: V. Raupelio/ LRT.lt


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