Nach Raketenangriff auf Gebiet Kyjiw: Organisator von Rüstungsausstellung festgenommen
„Der Krieg verzeiht keine Verantwortungslosigkeit: 10 Todesopfer. Das jüngste war 19 Jahre alt. Hundert Verletzte. Zerstörte Häuser. Menschen, die ihre Angehörigen verloren haben. Tiere, die getötet oder verstümmelt wurden. Hinter diesem Angriff steht Russland. Gerade es hat ein erneutes Kriegsverbrechen verübt. Aber die Ermittler untersuchen auch Umstände, die das Ausmaß dieser Tragödie noch größer machen konnten“, hieß es.
Nach Angaben der Ermittlungsbehörden habe einer der Rüstungsverbände ohne jegliche Genehmigungen oder Absprachen mit der Militärführung, der regionalen Militärverwaltung und anderen zuständigen Behörden eine Massenveranstaltung unter Beteiligung von Militär, Vertretern staatlicher Organe und internationalen Geschäftspartnern organisiert. Bei der Veranstaltung sollten unter anderem Flugabwehr- Produkte gezeigt werden.
Insgesamt wurden mehr als 300 Personen zum Branchentreffen eingeladen. Der nächstliegende Schutzraum mit einer Fläche von 34 Quadratmeter lag circa 100 Meter von der Veranstaltungsort entfernt.
„Das heißt, dass Hunderte Menschen von Anfang einem offensichtlichen Sicherheitsrisiko ausgesetzt waren“, betonte der Generalstaatsanwalt.