Luftabwehr macht sechs Raketen und 104 russische Drohnen unschädlich
Das berichtet Ukrinform unter Berufung auf die ukrainische Luftwaffe.
Die Besatzer griffen ab 18:00 Uhr, Samstag, 25. Juli mit einer gelenkten Luft-Luft-Rakete vom Typ X-59/69 und sieben ballistischen Raketen Iskander-M/S-400 das Gebiet der Ukraine an. Die Starts der Raketen erfolgten aus den russischen Regionen Kursk, Brjansk, Woronesch. Bein Angriff auf das Gebiet der Ukraine setzte der Feind auch 136
Kampdrohnen vom Typ Shahed (einschließlich reaktiver), Gerbera, Italmas, Drohnen-Imitatoren vom Typ Parodija ein. Gestartet wurden die Drohnen aus den russischen Regionen Kursk, Orjol, Brjansk, Millerowo, Primorsko –Achtarsk, aus dem vorübergehend besetzten Donezk sowie aus Hwardijske auf der vorübergehend besetzten Halbinsel Krim.
Die Luftwaffe, Flugabwehrraketeneinheiten, mobile Kampfgruppen, Einheiten für unbemannte Systeme und elektronische Kriegsführung der Streitkräfte der Ukraine wehrten den feindlichen Luftangriff ab.
Vorläufigen Angaben zufolge hat die Luftabwehr eine russische Kh-59/69-Rakete, fünf ballistische Raketen Iskander-M/S-400 und 104 Kampfdrohnen vom verschiedenen Typ in den nördlichen, südlichen, und östlichen Regionen der Ukraine abgeschossen/neutralisiert - Stand 08:30 Uhr, Sonntag, 26. Juli.
An 18 Standorten wurden Treffer von zwei ballistischen Raketen und 27 Kampfdrohnen, an sieben weiteren Orten Trümmer abgeschossener Luftziele registriert.
In Kyjiw und einer Reihe von Regionen der Ukraine wurde in der Nacht zum 26. Juli zweimal Luftalarm ausgelöst. Es bestand die Gefahr eines russischen Angriffs mit ballistischen Raketen. Im Stadtteil Schewtschenkiwskyj in Kyjiw schlugen Raketentrümmer in ein 18-stöckiges Gebäude ein.