Kämpfe im ATO-Gebiet: Zwei Soldaten binnen 24 Stunden gestorben, elf verwundet

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Ukrinform
Die russisch-terroristischen Truppen haben in den vergangenen 24 Stunden 71 Mal das Feuer auf Stellungen der ATO-Kräfte eröffnet. Fast 30 Mal setzten sie Waffen ein, die mit dem Minsker Abkommen verboten sind.

Das teilt die Pressestelle des Stabs der Antiterror-Operation (ATO) mit.

Im Raum Küstenland hätten die Terroristen 28 Mal Waffen gegen ukrainische Einheiten eingesetzt, heißt es in der Meldung. Bis zum Abend hätten sie die ukrainischen Stellungen nahe Tschermalyk mit Raketenwerfern angegriffen. Dort und nahe Schyrokyne habe der Feind mit 120-mm-Mörsern gefeuert. Mit Granatwerfern und Schusswaffen habe er auf die Armeestellungen in der Nähe von Wodjane, Pawlopil, und Marjinka gefeuert. Besonders aktiv seien die illegalen Militärformationen am Abend gewesen. Dreimal hätten sie mit 82-mm-Mörsern die Stellungen der Armee nahe Krasnohoriwka beschossen. Mit 82-mm-Mörsern und Waffen der Schützenpanzer hätten sie auf die Armeestellungen nahe Starohnatiwka geschossen. In der Dunkelzeit habe der Gegner Granatwerfer und Schusswaffen in der Nähe von Wodjane, Schyrokyne, Pawlopil, Hnutowe, Marjinka, Beresowe und Talakiwka eingesetzt.

Im Raum Donezk hätten die illegalen Militärformationen 21 Mal das Feuer auf ukrainische Einheiten eröffnet. Der südliche und östliche Vorort von Awdijiwka seien in diesem Raum Brennpunkt geblieben. Dort hätten die Terroristen 120-mm und 82-mm-Mörser, Flugabwehrkanonen und Infanteriewaffen eingesetzt. In der Nähe von Troizke habe der Feind mit Mörsern geschossen. 82-mm-Mörser, Granatwerfer, Schusswaffen und manchmal auch Waffen der Schützenpanzer seien nahe Saizewe, Luhanske und Newelske zum Einsatz gekommen.

Im Raum Luhansk sei die Lage gestern am schwersten gewesen. Sie habe sich aber bis zum Sonnenuntergang stabilisiert. Insgesamt hätten die russisch-terroristischen Truppen dort 22 Mal Waffen gegen die Einheiten der Armee eingesetzt. Besonders intensiv habe der Feind nahe Krymske und Nowotoschkiwske geschossen. Dort seien schwere Artilleriewaffen zum Einsatz gekommen. Die Stellungen der ukrainischen Armee in der Nähe von Nowoolexandriwka, Popasna, Trjochizbenka, Troizke, Kateryniwka, Nowoswaniwka und Orichowe seien unter Mörserbeschuss geraten. Es habe auch Provokationen des Feindes nahe Stanyzja Luhanska, dem Bahnhof Donez und Nowoswaniwka mit Einsatz von leichteren Waffen gegeben.

Bei Kämpfen in den vergangenen 24 Stunden seien zwei Soldaten der ukrainischen Armee getötet und elf verwundet worden.

ch

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