Präsident: Im Donbass ist kein eingefrorener Konflikt, sondern ein heißer Krieg

20.04.2017 14:09 294

Der ukrainische Präsident Petro Poroschenko sagte in einem Interview mit Sky News, dass im Donbass ein echter Krieg ist, und kein eingefrorener Konflikt, berichtet der Pressedienst des Staatschefs.

„Jemand versucht, dies (die Situation im Donbass - Red.) als ein eingefrorener Konflikt zu bezeichnen. Ich stelle fest, er ist nicht eingefroren. Das ist eine heiße russische Aggression gegen mein Land“, sagte Poroschenko.

Er erinnerte an 69 gefallene und 420 verletzte ukrainische Soldaten im ATO-Gebiet seit Anfang des Jahres: „Ist das ein eingefrorener Konflikt? Das ist ein richtiger heißer Krieg. Das ist eine echte Aggression“.

Weiter stellte der Präsident fest, dass auf dem ukrainischen Territorium mehr als 700 russische Panzer, mehr als 1 250 Artilleriesysteme und mehr als 300 Mehrfachraketenwerfer sind.

Poroschenko betonte, dass der Druck auf Russland weiter ausgeübt werden muss, um die Ermordung von Ukrainern zu stoppen. In diesem Kontext hob er noch einmal die Bedeutung der weltweiten Solidarität mit der Ukraine hervor. „Sanktionen sind ein Mechanismus, um Putin am Verhandlungstisch zu halten. Putin zahlt einen hohen Preis wegen der Sanktionen“, sagte das ukrainische Staatsoberhaupt.

Er dankte den Vereinigten Staaten, der EU, Großbritannien, Japan, Kanada, Australien für ihre Unterstützung der Ukraine.

yv

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