Berlinale 2026: ukrainischer Dokumentarfilm gewinnt Panorama Publikum-Preis
Der Film feierte auf der Berlinale seine Weltpremiere.
Die ukrainischen Regisseurinnen Alisa Kovalenko und Marysia Nikitiuk portraitieren sechs ukrainische Frauen, die während des Krieges sexuelle Gewalt und Folter durch russische Soldaten erlebt haben.
Der Film erzählt über die schreckliche Realität von Frauen in russischer Gefangenschaft oder unter russischer Besetzung.
„Ukrainische Filme haben eine lange Geschichte von Teilnahme an Wettbewerben in der Sektion Panorama, aber diese Auszeichnung ist unser erster Sieg - und besonders wertvoll ist es, dass der Film vom Publikum am besten bewertet wurde“, so die Producerinnen Olha Bregman und Natalija Libet.
Laut den UN-Angaben berichten mehr als 90% ukrainische Militärangehörige und Zivilsten, welche die russische Gefangenschaft erlebt haben, über Folter und Misshandlungen.
Am Ende der Dokumentation steht geschrieben, Russland solle auf die "Liste der Schande" der UN gesetzt werden.
Foto: Kulturministerium der Ukraine